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Oranienburg Kreisumlage soll weiter sinken
Lokales Oberhavel Oranienburg Kreisumlage soll weiter sinken
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18:18 04.12.2018
Für eine bessere Anbindung von Schulen und Bahnhöfen soll in den kommenden beiden Jahren eine Million Euro investiert werden. Quelle: Gemeinde Mühlenbecker Land
Oranienburg

Die Fraktionen SPD/LGU und CDU werden einen Änderungsantrag zum Haushaltentwurf des Landkreises Oberhavel einbringen. Insgesamt umfasst er acht Punkte. Unter anderem soll der Hebesatz der Kreisumlage in den kommenden beiden Jahren um 0,6 Prozent auf 32,9 Prozent gesenkt werden, das sind insgesamt rund 1,7 Millionen Euro. „Die Finanzsituation des Landkreises lässt es zu, dass man die Kreisumlage noch ein Stück absenkt“, so Fraktionschef Andreas Noack (SPD). So sollen Städte und Gemeinden weiter entlastet werden, damit auch eigene Mittel für Infrastrukturmaßnahmen bereitgestellt werden können. „1,7 Millionen Euro sind schon eine ordentliche Hausnummer“, sagt auch Nicole Walter-Mundt (CDU). Die Vorsitzende des Finanzausschusses, die maßgeblich an der Ausarbeitung des Änderungsantrages beteiligt war, betrachtet diese zusätzlichen Mittel für die Städte und Gemeinden als deutliches Zeichen, dass der Kreis die Investitionstätigkeit der Kommunen unterstützen will.

Bessere Anbindung von Schulen und Bahnhöfen

Insgesamt eine Million Euro soll zudem für die bessere Bus-Anbindung von Bahnhöfen und Schulen in den kommenden beiden Jahren investiert werden, dafür solle der Zuschuss an die Oberhavel Verkehrsgesellschaft (OVG) erhöht werden. Die Schwerpunkte sollen laut dem Antrag in der Verbesserung der Angebote für Schüler und in der verbesserten Anbindung der Bahnhöfe liegen. „Für mich ist das einer der wichtigsten Punkte im Änderungsantrag“, sagt Nicole Walter-Mundt. Im Kreisbildungsausschuss sei lange über Verbesserungen des Schülerverkehrs diskutiert worden. Wenn den Schülerinnen und Schülern aus Oberkrämer und auch Leegebruch der Besuch einer weiterführenden Schule in Velten nahe gelegt werde, dann müsse man auch dafür sorgen, dass sie diese auch gut und möglichst schnell erreichen. Dafür stünde im Doppelhaushalt 2019/2020 nunmehr insgesamt eine Million Euro zur Verfügung.

Ein starkes Zeichen für den Norden

In den Investitionen für Gransee sieht Nicole Walter-Mundt ein starkes Zeichen für den Norden, dass der Kreis auch weiter gewillt ist, in die ländlich geprägte Region ebenso zu investieren wie in den Süden Oberhavels.

Zusätzliches Geld für die Jugendarbeit

Ebenfalls wichtig ist den Fraktionen darüber hinaus, dass die Jugendarbeit mehr ausgeweitet wird. Dafür sollen ab dem Jahr 2019 jährlich 20 000 Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt werden.

Von MAZonline

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