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Oranienburg Anlagestelle am Lehnitzsee geplant
Lokales Oberhavel Oranienburg Anlagestelle am Lehnitzsee geplant
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17:14 23.08.2016
Reisen auf dem Wasser mit Stopp in Oranienburg – vielleicht bald möglich. Quelle: MAZ-Archiv
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Oranienburg

Ausflugsdampfer aus Berlin von klein bis stattlich, aber auch private Charterboote und Wasserwanderer im Kanu sollen künftig am Ufer des Lehnitzsees auf Oranienburger Seite festmachen können. Die Stadt möchte zur weiteren Belebung des Wassertourismus, für zusätzliche Besucher, die die Stadt erkunden und auch noch mehr Badegäste in der Turm-Erlebniscity eine Steganlage neben dem Turm in der Verlängerung der Heidelberger Straße bauen lassen.

Die Idee dazu reift schon seit einigen Jahren. Die Initiative ging von der SOG aus. 2013 hatte die Stadt eine Planungsgesellschaft in Wandlitz mit einer Entwurfs- und Genehmigungsplanung für eine Steganlage beauftragt. Nun könnte es mit dem Bau etwas werden, denn die Chancen auf eine Förderung des Projekts stehen gut. Der Bauausschuss befasst sich am Dienstag, 6. September, ab 18 Uhr in der Orangerie mit einer entsprechenden Beschlussvorlage. Denn die Stadtverordneten müssten grünes Licht geben. Zum einen für den Fördermittelantrag und zum anderen für den erforderlichen Eigenanteil aus dem Stadtsäckel.

Im Förderprogramm „Ausbau der wirtschaftsnahen kommunalen Infrastruktur“ GRW sei eine bis zu 80-prozentige Förderung möglich“, heißt es in der Begründung des vorliegenden Beschlussantrags. Die Kosten für die moderne Steganlage aus Metall und Lärchenholzbohlen an der Havel-Oder-Wasserstraße am Kilometer 26,2 werden in der Entwurfsplanung mit rund 303 000 Euro beziffer. Hinzu kommen die Kosten für den Bau des Weges dorthin, die Kaianlage und die Beleuchtung des Anlegeplatzes.

Am Steg könnten Fahrgastschiffe aller gängigen Größen festmachen, es gibt Liegeplätze für 14 kleinere Sportboote bis hin zu Yachten, im flachen, ufernahen Bereich sind Liegeplätze für die Boote der Kanuten vorgesehen. Sie können dort von Bord gehen. Die Stadtverordneten geben ihr abschließendes Votum am 10. Oktober ab.

Von Heike Bergt

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