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Oranienburg Auch Museales auf vier Rädern
Lokales Oberhavel Oranienburg Auch Museales auf vier Rädern
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14:31 04.09.2016
Gerhard Schön vor seinem IFA F 8. Einst gackerten die Hühner in dem liebevoll restaurierten Oldtimer. Quelle: Köser
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Liebenwalde

Die pure Gemütlichkeit, sie kommt auf vier Rädern daher. Wie ein betagtes Wohnzimmer wirkt der IFA F 8 von innen, der nun auf dem Marktplatz von Liebenwalde steht. Und blümchengemusterten Retro-Charme verbreitet. „Die Sessel sind aus Sofastoff“, sagt Gerhard Schön.

Mit Sohn Martin und Enkel Philipp hatte der Veltener an einer Oldtimer-Ausfahrt teilgenommen. Etwas mehr als eine gute Stunde lang, vom „Museum im Knast“ zur Zerpenschleuse und zurück. Anlass war die örtliche Museumsnacht. Mitorganisator Torsten Schikowski, Vorstand des örtlichen Heimatvereins, geht von 25 Teilnehmern aus, ob mit historischen Autos oder Motorrädern.

Eine Annonce hatte Gerhard Schön zu seinem Schatz, Baujahr 1951, gebracht. Er brauchte ein neues Hobby, nachdem seine Familie ihr Wassergrundstück nach der Wende nicht behalten durfte. Als er den Wagen zum ersten Mal sah, in Friedrichsthal, gackerten drinnen die Hühner, erinnert er sich. Der IFA war schrottreif, dennoch hatte er sich sofort in ihn verliebt. Über Jahre hat er das Vehikel mit viel Mühe restauriert, bis die mit Kunstleder bespannte Holzkarosse wieder im alten Glanz erstrahlte. Inzwischen in dunkelgrün. Alle paar Monate fährt er nun damit, im Umkreis von 150 Kilometern. Man ist eng verbunden mit der Technik, empfindet sie viel intensiver als bei modernen Autos, so der 69-Jährige. Wie schön doch der Wagen zittert, wenn er Gas gibt. Findet auch sein Besuch aus dem Westen, der immer wieder in dem Oldtimer seine Runden drehen muss. Längst ist der Funke übergesprungen. Enkel Philipp plant, einen alten Trabi zu restaurieren.

Einige Meter weiter steht der Frosch. So nennen manche Wolfgang Janus aus Neuholland. „Bei mir ist eben alles grün“, sagt der Mittfünfziger. Auch sein Motorrad, eine MZ TS 150, Baujahr 1979, leuchtet in seiner Lieblingsfarbe. Damals hat er das innig geliebte Vehikel gekauft. Ersterwerb, noch alles so früher, versichert er stolz: „Nichts verändert, nichts aufgemotzt.“

Von Fritz Hermann Köser

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