Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oranienburg Auf der Suche nach Platz für die Schüler
Lokales Oberhavel Oranienburg Auf der Suche nach Platz für die Schüler
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:44 29.11.2018
Von der Schule ins Kulturhaus – eine diskutierte Variante. Quelle: Stefan Blumberg
Oranienburg

In Oranienburg und seinen Ortsteilen ist die Suche nach Plätzen in den Schulen ein Dauerbrenner. Die wachsende Stadt braucht ständig neue Plätze. Die Havelschule wird aus dem Grund für etwa 3,5 Millionen Euro erweitert, womit bis zu 150 zusätzliche Kinder aufgenommen werden können. In zwei Jahren soll das Projekt fertig sein. In Friedrichsthal wird es einen kompletten Schulneubau für etwa zehn Millionen Euro geben (Fertigstellung 2021). Und für die Grundschule Lehnitz ist ein Anbau geplant, der sechs Millionen Euro kosten wird. Dieses Projekt lässt aber auf sich warten. Es gibt schon Monate Verzug. Die Fertigstellung ist für 2021 vorgesehen.

Rechenspiele bei der Zügigkeit

Am Mittwoch gab es vor Ort eine große Runde, die sich mit Optionen für die Friedrich-Wolf-Grundschule Lehnitz befasste. Die Schule wird nach wie vor einzügig geführt. Das reicht auf Dauer aber nicht, deshalb ist der Ansatz, konstant eine Zweizügigkeit zu gewährleisten – unter Umständen schon ab dem Schuljahr 2020/21. Der Anbau ist aber erst ein Jahr später fertig. „Das würde deshalb noch unproblematisch funktionieren, weil im Schuljahr zuvor zwei Klassen die Schule verlassen und demzufolge zwei nachrücken könnten“, sagt Steffi Rose, Dezernentin für Bürgerdienste in der Stadtverwaltung.

Optionen für Kapazitätserhöhung gesucht

Und weil bereits im Schuljahr 2019/20 die Situation eintreten könnte, dass durch mögliche Rücksteller zwei erste Klassen aufgemacht werden müssten – nach jetzigem Stand ist das nicht der Fall –, macht sich der Schulträger (Stadt Oranienburg) Gedanken über mögliche Optionen der Kapazitätserhöhung. Besprochen wurde am Mittwoch die Möglichkeit, das Räumlichkeiten des Kulturhauses Friedrich Wolf genutzt werden könnten. „Das ist eine Idee. Es muss erst einmal geprüft werden, ob das überhaupt möglich ist“, sagt Steffi Rose. „Es geht um einen Raum“, sagte sie. Wenn diese Alternative umsetzbar sei, solle aber keine ganze Klasse umziehen. „Wir wollen keine Klasse isolieren.“

Wunsch: Lehnitzer Kinder in Lehnitzer Schule

Für den Lehnitzer Ortsvorsteher Matthias Hennig wäre die Kulturhaus-Lösung praktikabel. „Das Kulturhaus ist nicht einmal 100 Meter entfernt. Die Räumlichkeiten wären völlig in Ordnung“, sagte er am Donnerstag auf Nachfrage der MAZ. Und: „Für mich ist es wichtig, dass die Lehnitzer Kinder auch in Lehnitz zur Schule gehen dürfen. Wenn wir mehr Platz wegen der höheren Schülerzahlen haben, müssen wir alle Denkverbote auflösen und alle Möglichkeiten betrachten, die sich uns bieten. Es wäre schön, wenn es mit dieser vorübergehenden Lösung klappen würde.“

Ein Jahr Verzug

Mittlerweile ein Jahr Verzug gibt es beim geplanten Anbau für die Lehnitzer Grundschule. Das hat insbesondere auch damit zu tun, dass die erste Variante – ein Anbau an die rechte Giebelseite des Bestandsgebäudes – wenig Chancen auf eine Umsetzung gehabt hätte. Das Bauordnungsamt monierte unter anderem die zu große Nähe zur Wohnbebauung und die Komplexität des Anbaus.

Von Stefan Blumberg

Mandy-Jana Kaprol lädt Interessierte zum Tag der offenen Tür in ihre neuen Praxisräume in Oranienburg.

29.11.2018

Für die 15. Hochzeitsmesse in Wensickendorf können Brautpaare ihre „Traum-Hochzeitsstory 2019“ aufschreiben – und mit Glück Classic-Traumhochzeitspaar werden und auch noch etwas gewinnen.

29.11.2018
Hohen Neuendorf Hohen Neuendorf/ Oranienburg - Farben in Bewegung

Susanne Zinser hat ein Faible für Farben. Bilder von ihr hängen in Spanien. Im Innenministerium. Ab Freitag, 30. November zeigt sie ihre Kunst nun in der Tourist-Information Oranienburg. Um 18 Uhr ist die Vernissage.

02.12.2018