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Oranienburg Ausbildungsplätze
Lokales Oberhavel Oranienburg Ausbildungsplätze
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06:00 18.02.2016
Doreen Schumann (zweite von rechts) informiert über Ausbildungsmöglichkeiten bei Lidl. Quelle: Foto: Ulrike Gawande
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Oranienburg

Mehrere hundert Schüler strömen am Mittwoch in die Oranienburger MBS-Arena, um sich bei der Youlab, der größten Bildungmesse Oberhavels, über Brandenburger Bildungs- und Studienmöglichkeiten zu informieren. Die Halle ist stets gut gefüllt. Die Jugendlichen erscheinen meist im Klassenverband.

Nicht so der Achtkässler Lucas, der von seinen Eltern begleitet wird. Ein bei vielen Unternehmen gern gesehenes, doch seltenes Phänomen. „Die Messe ist ein wichtiger Termin und wir als Eltern können sachlich gezieltere Fragen stellen, als die Jugendlichen“, erklärt Vater Bienek sein Engagement. Kämen sonst die Schüler von einem derartigen Ausflug zurück, bekäme man auf die Frage, wie es denn gewesen sei, höchstens die Antwort „gut“, glaubt die Mutter von Lucas. „Wir hören so für das Kind mit und bleiben vielleicht auch besser bei den zukünftigen Arbeitgebern in Erinnerung.“ Bei der AWU könne sich Lucas eine Ausbildung vorstellen, aber auch am Stand der Bäckerei Plentz holt sich die Familie Informationen ein.

Laura Kneist vom Hennigsdorfer Puschkin Gymnasium ist zusammen mit ihrer Freundin unterwegs. „Wir haben uns für die Messe vom Unterricht freistellen lassen“, erklärt die Zehntklässlerin. Ein besonderes Interesse hat Laura am dualen Studium: „Eine Bekannte absolviert eines bei Lidl und hat viel Gutes erzählt.“ Also lässt sich die Gymnasiastin von Doreen Schumann, Ausbildungsleiterin der Lidl-Gesellschaft in Kremmen, über mögliche Optionen informieren. „Anders als in Berlin, merkt man bei der Youlab, dass Schüler gut vorbereitet sind, dass zuhause über das Thema Ausbildung gesprochen wird, und die Messe für viele nicht nur eine Schulpflichtveranstaltung ist“, lobt Doreen Schumann das Interesse der jungen Messebesucher. Für reine Souvenirjäger liegen aber auch Kugelschreiber und Äpfel parat.

Erstaunt ist die Fachfrau über den hohen Anteil von Schülern der neunten Klassen, die zwischen den Ständen der 79 Aussteller herumwandern. Erstmals sind nur Arbeitgeber auf der Youlab vertreten, die einen Ausbildungsplatz in Brandenburg anbieten. Man will die Schulabgänger in der Region halten. Landrat Ludgar Weskamp betont in seinem Grußwort, dass die Messe ein „erfolgreiches Konzept zur Fachkräftesicherung für den Wirtschaftsstandort Oberhavel“ sei. Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrag sichert man zudem den Fortbestand des seit 2010 bestehenden Fachkräfte-Informationsbüros Oberhavel bis zum Jahr 2019.

Fachkräfte, zu denen zukünftig auch Laura Giertz gehören kann. Nach dem anstehenden Abschluss der zehnten Klasse, will sie eine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskauffrau beginnen. „Ich habe vierzig Bewerbungen geschrieben, auch an viele Unternehmen, die hier auf der Messe vertreten sind“, erzählt die 16-Jährige. Sie hofft, mit ihrer offenen und kontaktfreudigen Art und ihrem Interesse an kaufmännischen Inhalten, zukünftige Arbeitgeber überzeugen zu können. „Ich finde die Idee der Messe gut, bei uns an der Schule gehört sie zum Programm.“ Trotzdem hat sie sich schon vorher über die Unternehmen der Region informiert.

„Auch wenn man sich schon beworben hat, ist so eine Messe die beste Gelegenheit, Gesicht zu zeigen, sich bei den Personalmitarbeitern, die später die Bewerbungen auf dem Tisch liegen haben werden, in Erinnerung zu bringen“, motiviert Nadine Gohlisch von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse Schüler, das Messeangebot zu nutzen.

Von Ulrike Gawande

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