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Bauleute schauen in die Röhre

Oranienburg Bauleute schauen in die Röhre

In der Turm-Erlebniscity finden derzeit Reparaturarbeiten statt: In der Sauna, im Erlebnis-Außenbad und der Gastronomiebereich für Gäste in Badehose wird völlig neu aufgebaut. Nicht zuletzt wird die „Black Hole“ neu beschichtet, damit es auch künftig flutscht in der Riesenrutsche.

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Damit alles wieder bestens rutscht, bekommt die Black Hole eine neue Polyesterbeschichtung.

Quelle: Firma

Oranienburg. Spezial-Handwerksfirmen geben sich derzeit in der Turm-Erlebniscity die Klinke in die Hand. Nach der Sanierung des Sportbades im letzten Jahr, stehen auch im Erlebnisbad und im Saunabereich Reparaturen an. „Wenn wir mit anderen Bädern weiter auf Augenhöhe bleiben wollen, muss das sein. Die Besucher wollen Qualität und Veränderung“, so Geschäftsführer Kay Duberow. Er bezifferte die Kosten für die aktuellen Sanierungs- und Umbauarbeiten mit einer „mittleren sechsstelligen Summe“.

Baustelle Nummer 1: die Sauna. Hier wird der Innenbereich neu verkleidet, mit hellem Birkenfurnier. Diesen Auftrag hat Tischler Erik Brandenburg aus Nassenheide übernommen. Kein Holz auf dem anderen geblieben ist in der Finnischen Sauna: „Die war nach 14 Jahren stark abgenutzt“, so Duberow. Es müsse schließlich auch optisch appetitlich bleiben. Und niemand darf sich einen Splitter einziehen. Während die Wände mit Hemlock-Tanne verkleidet werden, bestehen die Sitzbänke aus weichem Abachi-Holz, erklären Mitarbeiter der Sauna-Spezialfirma Klafs.

Baustelle 2: Das Strudelbecken. Hier haben vor allem Frost und Hitze den Fliesen zugesetzt. Aber es sind auch alte Mängel zu beheben. Pfusch am Neubau vor 15 Jahren. Alles, was lose war, wurde abgeschlagen. Um witterungsunabhängig alles wieder aufzubauen, ist das Strudelbad mit einem Zelt überdacht. Außerdem soll es vom Innenbecken abgeschottet werden. „Ein Schott, das eine Spezialfirma für Garagen in hochwassergefährdeten Gebieten entwickelt hat“, so Duberow. So wird im Innenbereich voraussichtlich ab 19. September wieder gebadet, ein Termin für die Freigabe draußen steht noch nicht fest. „Es wird getan, was getan werden muss, wir wollten nicht länger warten, bis es noch teurer wird.“ Ein Sachverständiger Ingenieur aus Dresden begleitet das Projekt, ist Duberow zufrieden. Auch damit, die thüringische Spezialfirma für das Fliesen von Bädern unter Vertrag zu haben.

Baustelle 3: Der Selbstbedienungsbereich, in dem die Gäste in Badehose essen können. Wegen Feuchtigkeit im Boden ist hier alles bis auf den Untergrund herausgebrochen worden. Vor allem das Mobiliar und die Küchentechnik seien defekt, marode und unmodern gewesen. Auch wird alles übersichtlicher angeordnet: Um Laufwege und Schlangen zu vermeiden und auch Betrügereien zu verhindern.

Nicht zuletzt sorgen Mitarbeiter der Firma von Steffen H. Tennhard aus Altenburg dafür, dass in der Black Hole weiter alles flutscht.

Der Einsatz von Fachfirmen ist Duberow wichtig, zudem „setzen wir die Steuermittel natürlich verantwortungsvoll ein“. Der Geschäftsführer möchte auch seinem Mitarbeiter-Team danke sage: Kleine Reparaturen machen wir immer selbst, wie Maler-, Grundreinigungs-, Abriss- oder Elektroarbeiten. Wir haben dafür ausgebildete Leute.“ So sei manches schnell behoben und zudem Geld gespart.

2017 soll dann das Wellenbecken saniert werden. „Dann sind wir mit allen Becken durch.“

Während Sauna und Sportbad voraussichtlich am Montag wieder öffnen, soll es das Erlebnisbad ab 19. September. Es wird gebeten, sich vorher unbedingt auf der Internetseite zu informieren!

Von Heike Bergt

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