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Bei brennender Kerze eingeschlafen: Feuer

In Gransee brannte es in einem Wohnhaus Bei brennender Kerze eingeschlafen: Feuer

Die Sirene ging mitten in der Tiefschlafphase: Um 2.07 Uhr war für 49 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr die Nacht zu Ende. In der Rudolf-Breitscheid-Straße brannte es am Mittwochmorgen in der Wohnung einer 60-jährigen Frau.

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Ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus brach am Mittwoch in einer Granseer Wohnung aus.

Quelle: aireye

Gransee. Nach einem Brand am Mittwochmorgen ist eine Verletzte zu beklagen. Die Mieterin der Wohnung im Haus der Rudolf-Breitscheid-Straße 5 wurde zur Beobachtung sicherheitshalber ins Krankenhaus gebracht. Es besteht der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung. „Es war der Klassiker“, sagte Polizeipressesprecher Toralf Reinhardt. „Erste Ermittlungen ergaben, dass die Frau auf der Couch eingeschlafen ist, obwohl eine Kerze brannte. Und dann fing die Gardine Feuer.“

„Wir wurden um 2.07 Uhr alarmiert“, sagte der stellvertretende Amtswehrführer Uwe Valentin. 41 Kameraden waren vor Ort, um den Brand in dem Mehrfamilienhaus zu bekämpfen. Die Mieterin kam selbst aus der Wohnung heraus, alle anderen Personen mussten das Haus ebenso verlassen. Uwe Valentin sprach davon, „dass die Brandmelder im Haus funktioniert hätten und der Frau das Leben retteten“.

Die Feuerwehrleute waren mit Atemschutzgeräten und Wärmebildkamera im Einsatz, um das Feuer zu bekämpfen. Etwa zwei Stunden lang dauerten die Arbeiten. Obwohl die Kameraden dosiert Wasser verwendeten, ist die Wohnung derzeit nicht bewohnbar (Schaden: 5000 Euro). Alle anderen Mieter konnten wieder in ihre vier Wände zurück.

Sie mussten zunächst auf der Straße verharren, saßen dann zum Teil in den Feuerwehrautos – bis Peggy Przadka eine Idee hatte. Die Betreiberin des Friseursalons gegenüber öffnete ihre Ladentür für die Bewohner des brennenden Hauses. „Für die Nachbarn tut man doch sowas. Ich habe vor allem die älteren Leute auf der Straße stehen sehen und dachte mir, dass sie dann auch zu mir kommen könnten. Es waren ja nur fünf, sechs Leute“, sagt sie und macht kein Tamtam um ihre gute Tat. Sie kochte Kaffee und Tee. „Damit sie etwas zur Ruhe kommen. Um 4 Uhr konnten sie ja schon wieder zurück in ihre Wohnungen.“

Von Stefan Blumberg

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