Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oranienburg Nichts gefunden: 13 Polizisten und ein Hund rücken nach einstündiger Suche wieder ab
Lokales Oberhavel Oranienburg Nichts gefunden: 13 Polizisten und ein Hund rücken nach einstündiger Suche wieder ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:07 25.06.2018
Sprengstoffsuchhündin „Cora“ schnupperte sich durch die Räume des Jobcenters. Quelle: Kreisverwaltung
Oranienburg

Aufregung und Angst am Montag in Oranienburg: Gegen 10 Uhr war im Jobcenter Oberhavel eine telefonische Bombendrohung eingegangen. Eine Mitarbeiterin hatte einen Anruf erhalten, in dem angekündigt wurde, dass zwei Sprengsätze hochgehen würden. Ob es sich um einen Anrufer oder eine Anruferin gehandelt hat, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.

Die Hausleitung der Kreisverwaltung nehme die Drohung sehr ernst, hieß es. Die Polizei ist mit umfangreichen Kräften im Einsatz und hat die Havelstraße ab der Berliner Straße sowie die Zugänge zum Jobcenter abgesperrt.

Polizei, Landrat und Mitarbeiter der Kreisverwaltung vor dem gebäude in der Havelstraße. Quelle: Kreisverwaltung

„Um weder die Mitarbeiter noch die Besucher des Hauses zu gefährden, habe ich mich in enger Absprache mit der Polizei dazu entschlossen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters in Haus 3 in der Oranienburger Havelstraße 3 zu evakuieren“, informierte Landrat Ludger Weskamp (SPD). Das Gebäude bleibe bis auf Weiteres geschlossen.

Das Jobcenter wurde aufgrund der Bombendrohung geschlossen. Quelle: Heike Bergt

„Wir gehen davon aus, dass es sich um eine Drohung handelt und der Polizeieinsatz noch im Verlauf des Montags abgeschlossen werden kann“, so Ludger Weskamp.

Zunächst war das Gebäude, in dem sich auch der Sitzungsraum des Kreistages befindet, laut Polizei visuell untersucht worden. Dabei wurde festgestellt, dass mehrere Räume abgeschlossen waren. Folglich entschloss sich die Polizei, die Räume öffnen zu lassen und bei der Suche einen Diensthund hinzuziehen. Die achtjährige Sprengstoffsuchhündin „Cora“, die sonst in Berlin-Schönefeld stationiert ist, war eine gute Stunde in dem Haus unterwegs. Jedes Zimmer wurde einzeln abgegangen. Die Arbeit der Polizei dauerte bis gegen 13.30 Uhr an. Eine Bombe oder andere gefährliche Substanzen wurden nicht gefunden.

13 Polizisten und ein Hund konnten den Einsatz beenden. Das Gebäude wurde wieder freigegeben. Ab Dienstag können die Mitarbeiter, die am Montag nach der Evakuierung nach Hause geschickt worden waren, wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.

„Ich bin erleichtert, dass sich die Drohung nicht bestätigt hat. Ich danke der Polizei für ihren schnellen und umsichtigen Einsatz und auch den rund 120 Mitarbeitern des Jobcenters für ihr besonnenes Verhalten während der Evakuierung“, sagte Landrat Ludger Weskamp.

Es wurde eine Anzeige wegen der Androhung einer Straftat aufgenommen. Die Strafverfolgung läuft, die Polizei ermittelt.

Sprenstoffsuchhündin "Cora" und ihr Hundeführer können wieder abrücken. Quelle: Heike Bergt

Sprengstoffsuchhündin „Cora“, die sich nach Aussage ihres Sprenstoffsuchhundeführers im besten Spürhundalter befindet, wird am Montagnachmittag, wenn sie wieder an ihrem Stationierungsort ist, eine leckere Belohnung für ihren Einsatz bekommen. Sonst, so hieß es, erhalte sie diese Anerkennung immer unmittelbar dann, wenn sie etwas gefunden hat. Dass dies am Montag in Oranienburg nicht der Fall war, darüber wird mit Sicherheit niemand böse sein.

Von MAZonline

Drei schwer verletzte Personen und ein Sachschaden in Höhe von rund 25 000 Euro sind die traurige Bilanz eines Unfalls am Sonntagmittag gegen 12.30 Uhr auf der Bundesstraße 96 in Teschendorf.

25.06.2018

Jubel, Tore, Tränen: Die 2. MAZ-Kita-WM hatte wieder alles zu bieten. Zehn Teams, ein Wanderpokal: Am Ende gewannen die Hennigsdorfer (Spanien) gegen Portugal (Kita Krümelhausen Oranienburg). Vor 250 Eltern.

27.06.2018

Schreck am Sonntagmorgen: In der Robert-Koch-Straße von Oranienburg brannte ein Komposthaufen. Es bestand die Gefahr, dass die Flammen auf ein benachbartes Gebäude übergreifen.

24.06.2018