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Carsten Zehm und die Brasilianer

Oranienburg Carsten Zehm und die Brasilianer

Der Berufsschullehrer und Autor von Fantasy-Geschichten, Carsten Zehm, hat jetzt eine kleine Publikation über seine erste Begegnung mit dem Land am Zuckerhut herausgebracht. Schließlich hat seine Tochter einen Brasilianer geheiratet.

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Autor Carsten Zehm aus Eden.

Quelle: Heike Bergt

Oranienburg. Eigentlich lag das Land am Zuckerhut bei Carsten Zehms „Top Ten“ der Urlaubsziele erst auf Platz 20 oder gar 23. Das änderte sich schlagartig. Er musste hin. Ziemlich dringend sogar. „Einen Tag vor der Geburt unseres Enkels Theodor sind wir dort angekommen. In Brasilien.“ Denn dort wollte Tochter Antonia ihr Auslandssemester als angehende Lehrerin absolvieren. Und nachdem sie ihren Pablo in Hamburg kennengelernt hatte, gab es gleich zwei gute Gründe Südamerika kennenzulernen: Dort zu studieren und eine Familie zu gründen. Das war 2015. Inzwischen sind Antonia, Pablo und Theodor eine Familie, haben in Oranienburg geheiratet und sind in Berlin zu Hause. Und „Opa“ Carsten Zehm aus Eden, Berufsschullehrer und Autor zahlreichen Fantasy-Bücher, Krimis (MAZ berichtete) und bald auch eines Thrillers, ließ seine Begegnungen mit dem Land am Zuckerhut in seinem Buch „Kein Karneval in Rio“ Revue passieren. Auf 80 Seiten in acht Kurzgeschichten und sehr unterhaltsam. Es geht in „Mein Schwiegersohn, die Brasilianer und ich“ um die erste Begegnung des Oranienburgers mit dem Land jenseits des Äquators, mit der „kleinen“ Heimatstadt des Schwiegersohns mit drei Millionen Einwohnern: Campinas. Das „nicht weit“ von Sao Paulo liegt – sprich drei Autostunden.

Carsten Zehm berichtet auch von der ersten Begegnung mit einer Dusche, in der Elektrokabel fürs heiße Wasser fast im Wasser enden, vom Besuch beim Barbier, der ihn mit dem Messer an der Kehle an die Schmach des 7:1 der Deutschen über Brasilien bei der Fußball-WM hinweist und doch keine Rache nimmt. Er berichtet von den Fallstricken, wenn man des Portugiesischen nicht mächtig ist. Von Fragen, warum die Deutschen eigentlich spazieren gehen und was sie dabei tun. Von roten Ampeln, die Fahrer reichlich überbewertet finden. Aber auch von den Erlebnissen mit dem Schwiegereltern in diesem Sommer zur 800-Jahrfeier in Oranienburg. Auch Peinlichkeiten lässt er nicht aus, wie die bei der Kontoeröffnung in einer Oranienburger Bank, als die Bankerin überzeugt ist: Kein Problem, der Euro gilt ja auch in Brasilien. Oder die Begegnung der Dritten Art bei der Krankenkasse: Klar gelte die Auslandsversicherung bei einer Brasilienreise: „Die gilt ja in ganz Europa.“ „Der Kopf dient nicht nur dazu, die Ohren zu trennen“ – besagt ein brasilianisches Sprichwort. Carsten Zehm schließt damit.

Der 1962 in Erfurt geborene Zehm stellt sein Buch am Sonnabend, 8. Oktober, ab 17 Uhr bei der „Kaffeetante“ im Oranienwerk, Kremmener Straße 43 vor. Zusammen mit Schwiegersohn Pablo, der brasilianische Musik zur Gitarre macht und Eigenkompositionen vorträgt. Als E-Book erscheint sein Buch bei der Edition Bärenklau. Kontakt: autor@carsten-zehm.de.

Von Heike Bergt

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