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Das große Für- und Miteinander

Christliche Bürgerhilfe Löwenberg 25 Jahre alt Das große Für- und Miteinander

Seit zweieinhalb Jahrzehnten ist die Christliche Bürgerhilfe Löwenberg für (zumeist ältere) Menschen der Region da. Knapp 400 Mitglieder gehören dem Verein an. Für viele ist er zu einem zweiten Zuhause geworden.

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Auszeichnung für die ehrenamtliche Arbeit in den Ortsgruppen.

Quelle: foto: stefan Blumberg

Löwenberg. Pfarrer Peter Engel machte seinem Namen vor 25 Jahren alle Ehre. Er war die treibende Kraft für die Gründung des Vereins der Christlichen Bürgerhilfe in Löwenberg. „Er war Motor und der Mann, der Geld organisiert hat“, erinnerte Bürgermeister Bernd-Christian Schneck an das Engagement des damaligen Pfarrers.

Das Bürgerhaus war am Donnerstag zum Geburtstag des Vereins krachendvoll. Die graue Haarfarbe dominierte unter den Gästen. Kein Wunder, der Verein verschreibt sich der Betreuung, Beratung und Lebenshilfe. Darauf greifen insbesondere Frauen und Männer im gehobenen Alter zurück. 386 Mitglieder gibt es aktuell in den elf Ortsgruppen. Eine davon ist Doris Schulz aus Löwenberg. „Mir bedeutet der Verein sehr viel. Es wird eine Menge für die älteren Leute getan. Und wenn es der Blumenstrauß ist, den es zum Geburtstag gibt.“ Aber auch Fahrten und Ausflüge seien das, was die Menschen zusammenbringt. „Und die Rommé-Nachmittage, bei uns ist das immer donnerstags.“

Das war die Idee bei der Gründung am 20. September 1990 – „die Förderung des Vereinslebens in Verbindung mit einer Sozialstation, um Menschen in Sorge und Not zur Seite zu stehen“, sagte Vereinsvorsitzender Gerd Lonser bei der Feierstunde. Ohne die Ehrenamtlichen, so Bernd-Christian Schneck, wären wir in den Ortsteilen viel ärmer. Das Für- und Miteinander machten den Verein aus.

Ein zweiter Punkt: Damals sollten die Gemeindeschwestern übernommen werden. So standen die Namen von Pfarrer Engel sowie den einstigen Gemeindeschwestern Marion Lau, Ina Reinke, Christin Gabriel, Kathrin Meyer, Birgit Schmidt und Rettungssanitäter Detlef Stollorcz (später Geschäftsführer) im Protokoll der Gründungsversammlung. Die Sozialstation nahm am 2. Februar 1991 ihre Arbeit auf. Im selben Jahr wurde der Seniorenklub eröffnet, ein Jahr später zählte der Verein schon 472 Mitglieder. Die Zahl der Mitarbeiter stieg. „Heute haben wir 42 Mitarbeiterinnen, darunter F rauen mit Kindern. Täglich absolvieren wir 22 Touren“, sagt Geschäftsführerin Sylke Falkenberg, die vom Bürgermeister hochgelobt wurde („Sie ist die Managerin im Hintergrund, ohne sie würde die tägliche kaum funktionieren.“). Als kleine Anerkennung übergab er einen 200-Euro-Gutschein, mit dem sich „die, die die tägliche Arbeit machen“, einen schönen Abend machen können.

Von Stefan Blumberg

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