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Oranienburg Den Chef mit der Einladung ausgetrickst
Lokales Oberhavel Oranienburg Den Chef mit der Einladung ausgetrickst
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17:09 16.12.2015
André Haack (Mitte) war baff ob der großen Auszeichnung vom Landesfeuerwehrverband. Quelle: FOTO: STEFAN BLUMBERG
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Löwenberg

Das haute selbst den gut gebauten André Haack um. Dem Gemeindebrandmeister des Löwenberger Landes entglitten am Dienstagabend die Gesichtszüge, als er eine der höchsten Auszeichnungen des Landes Brandenburg erhalten hatte, das Ehrenkreuz in Silber. Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Steffen Schönfeld, heftete ihm bei der letzten Gemeindevertretersitzung des Jahres das äußere Zeichen dieser Anerkennung an. Haack dachte, er wäre im falschen Film. „Wir haben ihn unter Vorspiegelung falscher Tatsachen hergelockt“, gestand Kreisbrandmeister Frank Kliem. In der Einladung stand, dass Haack den Abgeordneten den neuesten Stand zum Bau des Feuerwehrgerätehauses in Teschendorf mitteilen sollte. Das musste er nicht. Frank Kliem kommentierte stattdessen kurz den anvisierten Bau: „Ein Meilenstein. Die Gemeinde investierte viel in den Brandschutz. Ohne sie und ohne das Engagement der Feuerwehrleute – insbesondere von André Haack – hätte es diese Ausstattung in der Gemeinde nicht gegeben.“ Die Teschendorfer Wehr ist die letzte in der Gemeinde, die ein neues Gerätehaus bekommt.

André Haack sollte die Auszeichnung bereits zu den Feierlichkeiten 25 Jahre Landesfeuerwehrverband erhalten. Da war er verhindert. Also musste es eine andere Übergabemöglichkeit geben.

„Es gab mehr Kandidaten für die Auszeichnung. Wir entschieden uns dafür, zum zweiten Mal in diesem Jahr eine hohe Ehrung nach Löwenberg zu geben“, sagte Kliem. Wolfgang Nickel erhielt im September eine. „Wir haben etwa 3500 Kameraden im Kreis – es ist etwas Besonderes, die Auszeichnung zu bekommen. André befindet sich jetzt in seiner dritten Amtsperiode. Er hat sie sich verdient.“

Nachdem André Haack – er gehört zur Löschgruppe Grieben – gar nicht wusste, wie ihm geschieht, war ihm die Freude dennoch anzusehen: „Das ist eine angenehme Überraschung. Das hätte meine Frau nicht geschafft.“

Von Stefan Blumberg

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