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Oranienburg MAZ präsentiert: Der „Oranientaler“ ist da
Lokales Oberhavel Oranienburg MAZ präsentiert: Der „Oranientaler“ ist da
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01:15 11.10.2018
Stefan Wiesjahn von der CGO mit Uwe Tabatt (r.), der das Bild gestaltet hat. Quelle: Fotos Enrico Kugler
Oranienburg

1000 Exemplare sind vorerst geprägt. So ein „Oranientaler“ dürfte nicht nur ungewöhnliches Oranienburger Zahlungsmittel, sondern auch zum Objekt der Begierde manches Sammlers avancieren. Am 26. Oktober – zur diesjährigen „Lichternacht“ der Händler der Citygemeinschaft (CGO) – wird der Taler erstmal in Umlauf gebracht. Der „Oranientaler“ hat einen Wert von zehn Euro.

Die Mitgliederversammlung der CGO hatte die Idee des Talers im Februar auf den Weg gebracht. 35 Geschäftspartner – vom Dienstleister, über Händler bis zu Gastronomen – konnte Stefan Wiesjahn bisher von der Idee überzeugen, sie nehmen die Taler in Zahlung. „Natürlich wollen wir damit den Geschäftsleuten ein Mehr an Einnahmen gerade in der Vorweihnachtszeit bescheren, deshalb brauchen wir einen breiten Mix an Unternehmen, die mitmachen“, so Wiesjahn von der CGO.

City Gemeinschaft gibt Oranientaler aus Quelle: Enrico Kugler

Die eine Seite der Medaille zeigt das Logo der Citygemeinschaft, die andere eine filigrane Arbeit des Glienicker Künstlers Uwe Tabatt: „Kurfürstenpaar im Ballrausch“ heißt es. Es lässt die Grenzen zerfließen zwischen Gebäuden und Ereignissen der Stadt von einst und heute. Die einen Bälle sind mit Akteuren der Stadt gefüllt, „die leeren lassen Platz für Ideen, Träume und Visionen“, so Uwe Tabatt, der viel mit seiner Familie in Schloss und Schlosspark unterwegs sei und sich gefreut habe, den Premieren-Taler gestalten zu dürfen – mit seinen bekannt witzigen und ironischen Bildern. „Es war eine angenehme und unkomplizierte Zusammenarbeit“ freut sich auch Stefan Wiesjahn.

Der Flyer, für den der Große Kurfürst alias Axel Petersen Modell stand, und die Taler aus Kupfer, die in Berlin geprägt worden sind, sind nun fertig. Verpackt in kleine Klarsichttaschen, gefertigt in der Caritas-Werkstatt. Drei Jahre behält jede Taler seine Gültigkeit. Geschäfte, die den Taler als Zahlungsmittel akzeptieren, machen das durch Aufkleber im Schaufenster und auf ihrer Internetseite deutlich.

Der Oranientaler. Quelle: Enrico Kugler

Finanziert haben den Premierentaler die CGO, Unterstützung gab es zudem aus dem „Verfügungsfonds der Stadt für privates Engagement zur Verbesserung der Situation in der Innenstadt“. Stefan Wiesjahn hofft, dass viele Taler die Besitzer wechseln werden. Es wird sie auch bei der MAZ geben.

Von Heike Bergt

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