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Oranienburg Der beste Film bekommt den Oscar
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12:13 09.07.2013
Auch am Beachvolleyballfeld war einiges los. Ronny (18, r.) ist der älteste Teilnehmer im Camp. Quelle: Robert Tiesler
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Neuendorf

Ein Ständchen für Ronny! Gestern feierte er seinen 18. Geburtstag. Der Hohen Neuendorfer ist der älteste Teilnehmer im Oberkrämer-Jugendcamp 2013 an der Großen Plötze in Neuendorf. „Ich bin das dritte oder vierte Mal dabei“, erzählte er gestern. „Es macht Spaß, mal so was Schönes zu unternehmen.“ Kleiner Wermutstropfen: Es wird wohl das letzte Mal für ihn sein.

Am Sonntagnachmittag sind die 29 Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen zehn und 18 Jahren mit dem Bus von Vehlefanz nach Neuendorf ins Löwenberger Land gefahren. Noch bis zum Freitag nehmen sie am Jugendcamp teil. Sieben Betreuer, darunter einige Ehrenamtliche kümmern sich darum, dass alles glattgeht.

„Wir haben am Anfang unsere Zelte aufgebaut“, erzählte die zwölfjährige Leonie aus Schwante. „Das ging schnell.“ Danach stand Volleyball auf dem Programm. „Bis halb zwölf war ich wach.“ Langschläfer sind die Camper trotzdem nicht. „Eigentlich soll es um 9 Uhr Frühstück geben“, erzählte gestern Marlies Arian, die Jugendkoordinatorin von Oberkrämer. „Aber um 8 Uhr waren schon alle wach.“

Zum Jugendcamp gehören nicht nur Spiele oder das Plantschen in der Großen Plötze. Während des Tages treffen sich die Teilnehmer zur Projektarbeit. Bis zum Freitag beschäftigen sich alle mit Medien. Dazu gehören Filme, Handyclips, Fotos und Postkartenmotive.

Susanne Grunewald und Grit Sujata sind noch bis heute mit ihrem Multimediamobil in Neuendorf. „Es geht uns um Medienkompetenzförderung“, sagte Susanne Grunewald gestern Nachmittag. Etwa 20-mal im Jahr veranstalten sie solche Kurse, bei denen die Teilnehmer lernen, wie Filme gemacht werden können. Sie erfahren, welche verschiedenen Filmarten es gibt, woran sie zu erkennen sind oder welche Kameraeinstellungen es gibt. Heute sollen mithilfe von Tablets kurze Clips entstehen. Die besten Filme werden am Donnerstag mit einem „Oscar“ prämiert. „Die Motivation ist erstaunlich hoch“, findet Robert Haucke, einer der Betreuer.

Danilo (14) aus Schwante weiß schon, was für einen Film er drehen wird: „Horror!“ Die Geschichte wollen er und seine Freunde sich aber noch ausdenken, wie er gestern erzählte.
Auch wenn das Medienprojekt einige Stunden am Tag ausfüllt, für Freizeit ist auch sehr viel Platz. „Auch das Essen machen wir hier selbst“, sagte Marlies Arian. Gestern Mittag gab es beispielsweise Nudeln mit Tomatensoße.
„Das macht hier einfach Spaß“, sagte der 17-jährige Marius aus Bötzow. Er ist zum vierten Mal beim Oberkrämer-Jugendcamp dabei. „Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr auch noch mal darf.“

Von Robert Tiesler

DAS MULTIMEDIAMOBIL

 Im Oberkrämer-Jugendcamp in Neuendorf ist auch das Multimediamobil vor Ort. Die beiden Mitarbeiterinnen Grit Sujata und Susanne Grunewald wollen mit den Kindern und Jugendlichen kurze Handyclips erstellen. Dazu nutzen sie Tablet-PCs. Möglich sind aber auch spannende Hörspiele oder Podcasts zu Themen, die den Kindern auf den Nägeln brennen. So können fantastische Klangwelten entstehen, Tonaufnahmen zu Soundcollagen verarbeitet werden.
Das Mobil kommt dorthin , wo sich junge Menschen medial äußern wollen und Unterstützung wünschen.
Gefördert wird das Projekt von der „Aktion Mensch“ in Kooperation mit der Medienwerkstatt Potsdam.
Mehr Infos unter Tel. 0172/ 9 60 96 61 (montags bis donnerstag zwischen 10 und 16 Uhr) oder www.multimediamobil.net.

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