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Oranienburg In Bildern: So schön war die Kita-WM
Lokales Oberhavel Oranienburg In Bildern: So schön war die Kita-WM
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16:57 27.06.2018
Zehn Mannschaften waren dabei. Quelle: Robert Roeske
Friedrichsthal

Stolz nahm Liam (5) am Sonnabend den goldenen Pokal für den besten Spieler bei der MAZ-Kita-Weltmeisterschaft in die Hand und hielt ihn in die Höhe. Der Fußball-Zwerg von der Kita Biberburg Hennigsdorf zeigte beim Turnier eine starke Leistung und schoss seine Mannschaft am Ende zum Titel. Spanien heißt der WM-König.

Jubel, Tore, Tränen: Die 2. MAZ-Kita-WM am Sonnabend, den 23. Juni 2018, in Friedrichsthal bot jede Menge Emotionen, Aufregung und Tore. Zehn Teams, ein Wanderpokal: Am Ende gewannen die Hennigsdorfer Kids der Kita Biberburg (Spanien) gegen Portugal (Kita Krümelhausen Oranienburg). Vor 250 Eltern.

Mit 2:0 setzten sich die Hennigsdorfer gegen Portugal (Kita Krümelhausen Oranienburg) durch. „Wir haben gut gespielt“, fand auch Liam. „Und schnell. Ruben war auch gut.“ Für den jungen Mann ist es der erste Pokal. „Ich werde in meinem Zimmer einen Platz finden. Über meinem Bett oder auf dem Regal.“

Zehn Mannschaften waren am Start. Quelle: Robert Roeske

Das Finale zwischen Spanien und Portugal sollte am Sonnabend vor gut 250 Eltern der Höhepunkt werden. Beide Mannschaften gaben schon in ihrer Vorrundengruppe den Ton an und setzten sich auch in den Halbfinals durch. Applaus gab es auch von Stefan Alpermann, der mit der Kita Friedrich Fröbel Oranienburg im Vorjahr gewonnen hatte und diesmal Rang 3 holte. „Spanien hat sehr verdient gewonnen“, fand er. „Ich gönne der Mannschaft den Sieg.“

Jubel, Tore, Tränen: Die 2. MAZ-Kita-WM am Sonnabend, den 23. Juni 2018, in Friedrichsthal bot jede Menge Emotionen, Aufregung und Tore. Zehn Teams, ein Wanderpokal: Am Ende gewannen die Hennigsdorfer Kids der Kita Biberburg (Spanien) gegen Portugal (Kita Krümelhausen Oranienburg). Vor 250 Eltern.

Seine Jungs, die diesmal als Deutschland antraten, hatten zum Auftakt Pech und verloren gegen Mexiko (Kita Kremmen) in letzter Sekunde 0:1. „Wie die großen“, schmunzelt Alpermann. „Danach haben wir uns stark durchgekämpft. Alle waren sehr ehrgeizig.“

Die Fans von Argentinien haben den Pokal der besten Fans gewonnen. Quelle: Robert Roeske

Stark waren auch die Knirpse von der Kita Krümelhausen Oranienburg, die mit Portugal Zweiter wurden. „Das haben die Kinder sehr gut gemacht“, freute sich Trainerin Nancy Dobratz (37). „Da unser Platz in der Kita abgefackelt ist, hatten wir keine eigene Trainingsmöglichkeit und mussten immer zur Comenius-Schule gehen. Die Kinder waren seit Wochen aufgeregt. Immer, wenn es hieß, wir gehen zum Fußballtraining, konnten einige nicht schlafen. Am Ende haben wir es schon gar nicht mehr gesagt.“ Dem Vize-Weltmeister haben zwei wichtige Stammspieler gefehlt. „Sie waren im Urlaub. Wie ich gehört habe, waren sie richtig traurig und haben mit den Eltern geschimpft, warum sie denn in den Urlaub fahren.“ Es sei ein faires Turnier gewesen. „Meine Spieler haben das umgesetzt, was wir gelernt haben.“

Trainiert hat auch der Champion. „Aber nur auf einem Kartoffelacker“, so Trainerin Anne Rückforth (25). „Unsere Tore mussten wir irgendwie selbst zusammenbasteln. Ein Baum war der eine Pfosten. Das Trampolin der andere. Die Bedingungen waren nicht so gut. Trotzdem hatten die Kinder in der Vorbereitung Spaß und haben das bei der Mini-WM klasse gemacht“, jubelt die 25-Jährige, die seit drei Jahren in der Kita Biberburg Hennigsdorf als Erzieherin arbeitet. „Unsere Abwehr war stark. Und das gepflegte Kurzpassspiel.“ Der Torwart hatte immer den Ehrgeiz, die Bälle aus dem Tor zu fischen.

Spaniens Trainerin Anne Rückforth. Quelle: Robert Roeske

So wie Luca Pamperin von der Kita Zwergenhaus Friedrichsthal. Er zeigte tolle Paraden und sorgte dafür, dass Argentinien am Ende noch auf den 7. Platz kam. „Wir haben gut trainiert. Es hat Spaß gemacht“, sagt der bester Keeper des Turniers. „Doch die Kleinen haben immer auf unser eigenes Tor geschossen. Ich bin stolz, dass ich den Pokal bekommen habe.“ Eine Trophäe bekamen auch die Eltern der Friedrichsthaler Kinder – für die „besten Fans“ des Turniers.

Der „Spanier“ Liam düste nach der Siegerehrung über den Rasen und zeigte jedem, der ihm über den Weg lief, den Pokal – stolz.

Von Sebastian Morgner

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