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Oranienburg Die L 214 und die L 172 sind zuerst dran
Lokales Oberhavel Oranienburg Die L 214 und die L 172 sind zuerst dran
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19:13 12.12.2018
2017 zur schlechtesten Straße des Landkreises gekürt, die L 214. Quelle: Uwe Halling
Oranienburg

Die Landesstraßen 214 und 172 werden die ersten sein, die in Oberhavel im Zuge der Herabstufung zur Kreisstraße saniert werden. Das sagte Landrat Ludger Weskamp (SPD) am Mittwochabend beim Kreistag in Oranienburg. Oberhavel befinde sich derzeit in Gesprächen mit dem Land. Es solle eine Rahmenvereinbarung zur Herabstufung geben. In Oberhavel gehe es um 70 Kilometer Landesstraßen, die in Trägerschaft des Kreises gehen sollen. Sieben Landesstraßen würden es sein, die es betreffe. „Die L 214 und die L 172 werden es deshalb sein, weil sie komplett im Kreis Oberhavel liegen“, sagte Ludger Weskamp. Die anderen Straßen würden auch durch andere Kreise führen, was eine Planung schwieriger mache. Vorerst stehen vier Millionen Euro für die Umsetzung im Raum, die aber offenbar nicht reichen werden. Konkreter wollten der Landrat wegen der laufenden Gespräche nicht werden. Die Landesstraße 214 liegt im Norden Oberhavels (Fürstenberg/Havel bis Neuhof) und wurde im vergangenen Jahr von den MAZ-Lesern als die schlechteste des Kreises gewählt. Die L 172 führt von Germendorf nach Hennigsdorf.

Kooperation mit Mühlenbeck

Entschieden haben sich die Kreistagsabgeordneten mit großer Mehrheit dafür, dass der Landkreis und die Gemeinde Mühlenbecker Land künftig gemeinsam den Wohnungsbau und die Wohnungsverteilung in Angriff nehmen und dazu eine Gesellschaft gründen. Der Landrat soll dazu eine entsprechende Kooperationsvereinbarung, die bereits zu Papier gebracht wurde, unterzeichnen. In Hohen Neuendorf ist solch eine angestrebte Kooperation gerade gescheitert, da die Kommune den Wohnungsbau allein forcieren wolle. Benjamin Grimm (SPD) brachte es auf die Palme, weil dieselben Abgeordneten im Kreistag für die Kooperation gestimmt hatten und in der Kommune dagegen. „Was wir hier machen, ist keine Show. Wir hätten in der Schillerstraße bauen können. Jetzt kommen private Investoren. Die bauen sicherlich gut, aber auch sehr teuer. Für mich ist das, was hier gelaufen ist, politische Schizophrenie.“ Thomas von Gizycki (Grüne/Piraten) outete sich: „Ich habe hier mit ja gestimmt, in Hohe Neuendorf mit nein. Denn Hohen Neuendorf will selbst bauen. Da spart der Kreis noch Geld.“

Von Stefan Blumberg

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