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Oranienburg Die „kleine Schwester“ ist auch beliebt
Lokales Oberhavel Oranienburg Die „kleine Schwester“ ist auch beliebt
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00:34 02.05.2018
Die Oranienburger präsentierten sich bei Koofen & Schwoofen in Kauflaune, hier bei „Label“ an der Bernauer Straße/Ecke Mittelstraße. Quelle: Bert Wittke
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Oranienburg

„Koofen & Schwoofen“ ist die „kleine Schwester“ der „Lichternacht“. Dieser Satz war am vergangene Freitagabend auf den Straßen der Oranienburger City öfter zu hören. Und – es ist eine Menge Wahres dran. Die Resonanz der Oranienburgerinnen und Oranienburger sowie deren Gästen ist bei der „Lichternacht“ zweifellos größer und das Programm, das entlang der Einkaufsmeile zwischen der Stralsunder Straße und dem Fischerplatz geboten wird, umfangreicher und vielfältiger.

Bei den kleinen Besuchern immer beliebt: Das Backen von Stockboot. Quelle: Bert Wittke

Unabhängig davon hatten sowohl die Geschäftsinhaber und Händler als auch die Besucher am Freitag viel Spaß, zumal das trockene Wetter dazu einlud, nach dem Bummeln noch eine Weile im Freien zu sitzen, Musik zu hören, zu essen, zu trinken und sich zu unterhalten. Nicht wenige Geschäfte waren vor allem in den ersten beiden Stunden mit Kundschaft gut gefüllt. So zum Beispiel auch der Sportshop „Running Man“. Die Leute schauen und geraten mitunter schon ins Staunen, was bei alles im Angebot ist, hieß es dort.

Auch unmittelbar vor der Haustür gibt’s tolle Sachen

Das sei schon mal ganz wichtig, denn etliche Kaufwillige würden immer noch davon ausgehen, dass sie nach Berlin fahren müssen, um die gewünschten Artikel zu bekommen. Und dann würden sie merken, dass es die Dinge, die sie haben möchten, auch unmittelbar vor der eigenen Haustür zu kaufen gibt. Das sei doch gut. Und wem es am Freitagabend in dem einen oder anderen Geschäft zu hektisch zugegangen ist, der könne dann eben unter der Woche noch einmal vorbeischauen.

Spandauer kaufen gerne in Oranienburg

„Ich bin sehr gerne hier in Oranienburg“, sagte der 52-jährige Peter Hunziger aus Spandau, der am Freitagabend mit seiner Lebensgefährtin Andrea Baldauf unterwegs war. Die beiden hätte sehr viele nette Freude in der Stadt und gehen gerne die Bernauer Straße rauf und runter, wenn sie zu Besuch sind. „Schöne Sachen gibt es hier auch“, sagte Peter Hunziger und öffnete eine Tüte, in der mehrere sommerliche Sachen wie eine kurze Hose und ein Badeanzug lagen.

Geld aus Bratwurstverkauf für Eintracht-Nachwuchs

In Berlin fühle er sich manchmal von den ganzen Angeboten erschlagen und wisse am Ende gar nicht, war er nehmen soll. Wenn er oder seine Freundin Schuhe, Hosen oder T-Shirts brauche, dann würden sie die häufig in Oranienburg kaufen. Sprach‘s und holte noch schnell Bratwurst , Bier und Fanta am Stand des Oranienburger Eintracht-Fußballer. Die Ein nahmen, die dort am Freitagabend in der Kasse klingelten, kommen den Nachwuchs-Kickern des Vereins zugute.

Von Bert Wittke

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