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Oranienburg Eigene App: Termin für Arbeiten in der Hosentasche
Lokales Oberhavel Oranienburg Eigene App: Termin für Arbeiten in der Hosentasche
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17:15 13.01.2016
Die Tüftler (von links): Steve Dörre, Ben Schulze, Alec Richter, Jeremy Freier, Justin Bürger, Denny Lindemann Quelle: STEFAN BLUMBERG
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Gransee

Steve Dörre brachte es auf den Punkt: „Jetzt brauchen die Schüler nicht mehr aufstehen, um am Computer nach ihrem Vertretungsplan zu sehen. Jetzt können sie das bequem vom Bett aus per Smartphone machen.“ Für die Werner-von-Siemens-Oberschule Gransee gibt es jetzt eine eigene App. Auf ihr sind die selben Angebote zu finden wie auf der Homepage der Schule, nur angepasst an das Smartphone oder das Tablet. Klassenarbeiten, Vertretungsplan, Termine – all diese Sachen passen jetzt quasi in die Hosentasche. Am Mittwochnachmittag wurde die neueste Errungenschaft der Schule vorgestellt.

Geistiger Vater der App ist Steve Dörre vom Granseer Unternehmen Screengarden Informationsdesign. „Es war alles Zufall. Ich traf irgendwann den Schulleiter Herrn Witzlau. Im Gespräch ergab es sich, dass wir ja mal was zusammen machen könnten“, erzählt der Unternehmer, der beim „Siemens-Technik-Experten“, Lehrer Jens Richter-Mendau, einst selbst Unterricht hatte. Es wurden Ideen gesammelt. Daraus entstand der Vorschlag, eine schuleigene App zu entwickeln – in einer von Dörre geleiteten Arbeitsgemeinschaft. Die existiert seit Schuljahresbeginn. Aufmerksam gemacht auf die AG hatte er mit einem Schild, auf dem in großer Schrift „Smartphone zu gewinnen ...“ stand. In Kleinschrift: „... gibt es keins!“ Fünf Jungen meldeten sich und wirkten an der Entwicklung der App mit. „Ich habe mit Justin Bürger das Logo mitentwickelt. Wir kümmerten uns auch um die Farben und die Smileys für den Chat“, sagte Ben Schulze, der sich das erste Mal mit so einer Thematik beschäftigt hat. Die beiden Siebtklässler agierten als Grafiker. Für die Programmierung waren Alec Richter und Denny Lindemann (beide Klasse 8c) zuständig. Außerdem im Boot sitzt Jeremy Freier. Der Zehntklässler unterstützt das Projekt. „Ich habe bei Steve Dörre ein Praktikum gemacht. Das gefiel mir gut. Hier in der AG helfe ich, wenn irgendwo Schwierigkeiten auftauchen.“

Herunterladen kann sich diese App jeder über den Google-Play-Store (Android-System), auch wenn er mit der Schule nichts zu tun hat. Dann jedoch sind die Angebote etwas eingeschränkt. „Jetzt geht es darum, die App noch zu verbessern. Einige Vorschläge sind schon gekommen“, so Steve Dörre. Dem 31-Jährigen schwebt bereits vor, als nächstes eventuell einen Online-Shop zu entwickeln.

Von Stefan Blumberg

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