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Ein eigener Transporter für die Gemeinde-Wehr

Schlüsselübergabe im Löwenberger Land Ein eigener Transporter für die Gemeinde-Wehr

Der Posten war im Haushalt eingestellt, die Bestellung liegt fast ein Jahr zurück – jetzt wurde das Fahrzeug ausgeliefert. Für die Feuerwehrleute im Löwenberger Land wird vieles einfacher mit dem neuen Mannschaftstransportwagen.

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Bürgermeister Bernd-Christian Schneck (l.) übergibt den Schlüssel im Beisein von Manfred Telm an Amtswehrführer André Haack

Quelle: FOTO: UH

Löwenberg. Das haben sich die Löwenberger nicht nehmen lassen: Auf dem Nummernschild steht: OHV-LL 112. Das neueste Auto in der Fahrzeugflotte der Freiwilligen Feuerwehr des Löwenberger Landes ist mit dem typischsten Kennzeichen, welches es geben kann, ausgestattet worden. Jetzt kann es über die Straßen rollen. Am Dienstag erfolgte die Indienststellung. Der Bürgermeister des Löwenberger Landes, Bernd-Christian Schneck, übergab den Schlüssel an Gemeindebrandmeister André Haack. „Nein, so ein Fahrzeug hatten wir bisher nicht“, so der oberste Brandbekämpfer der Gemeinde.

Die Flexibilität der „Freiwilligen“ ist mit dem Auto wesentlich erhöht worden. Viele Fahrten wurden in der Vergangenheit mit privaten Pkws erledigt. Jetzt können Feuerwehrleute bei Einsätzen mit erhöhtem Bedarf transportiert werden, Ausrüstungs- oder Gebrauchsgegenstände (Atemschutzgeräte, Schläuche, Ersatzteile) werden so von A nach B gebracht. Nicht zuletzt steigt die Mobilität bei Festen, Gemeindefeuerwehrtagen oder Jugendcamps. Der Transport von Kameraden zu Ausbildungen ist gar kein Problem mehr.

Von der Bestellung des Mannschaftstransportwagens am 24. Mai 2015 bis zur Auslieferung verging etwa ein Dreivierteljahr. Grund dafür ist die umfangreiche Umrüstung mit Rundumleuchte, akustische Signalanlage, Klimaanlage, motorunabhängige Standheizung, Anhängerkupplung und Funkausstattung. Die Digitalfunk-Endgeräte erwarb die Gemeinde selbst (1556 Euro). Der Clou an dem nigelnagelneuen Fahrzeug ist der, dass an den Seitenwänden von außen gut sichtbar die Fläche des Löwenberger Landes zu sehen ist mit den Standorten der einzelnen Löschgruppen: Falkenthal, Grieben, Großmutz, Grüneberg, Gutengermendorf/Häsen, Löwenberg, Nassenheide, Teschendorf/Neuendorf. „Das war eine Idee von André Haack“, klärt Bernd-Christian Schneck über den Urheber auf. Insgesamt kostete der Wagen 33 468 Euro.

Zugute kommt der Transporter allen Löschgruppen, zu denen auch jeweils Jugendfeuerwehren gehören. Bislang waren in der Gemeinde elf Feuerwehrfahrzeuge im Einsatz. Die meisten davon sind Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (fünf Stück) sowie drei Löschgruppenfahrzeuge.

161 aktive Feuerwehrleute sind in der Gemeinde registriert, dazu kommen noch 74 Jugendliche sowie 58 in der Alters- und Ehrenabteilung. In Falkenthal (2), Löwenberg (1), und Teschendorf/Neuendorf streifen sich auch Frauen Uniformen über.

Die Wehren der Freiwilligen Feuerwehr des Löwenberger Landes rückten im vergangenen Jahr 48-mal zu Bränden aus, darunter waren zwei Großbrände wie der des Mehrfamilienhauses in Linde, das wenige Stunden nach dem Löschen erneut Feuer fing. Die Hälfte der Brände wurde als Kleinbrand eingestuft. Insgesamt 82-mal fuhren die Kameraden zu technischen Hilfeleistungen. Im Einsatz waren sie zum Beispiel bei dem Unfall in Teschendorf, bei dem an einem Lkw der Tankaufgerissen war. Diesel und Öl in unbekannter Menge liefen aus, die B 96 musste zwölf Stunden gesperrt werden. Fehlalarmierungen gab es 13.

Von Stefan Blumberg

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