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Oranienburg Eine Holding für alle vier „Töchter“
Lokales Oberhavel Oranienburg Eine Holding für alle vier „Töchter“
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17:37 27.09.2016
Alireza Assadi. Quelle: MAZ-Archiv
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Oranienburg

„Wir brauchen neue Strukturen für unsere städtischen Gesellschaften, um dem Markt, technischen und personellen Anforderungen auch künftig gerecht zu werden und finanziell leistungsfähig zu bleiben“, so Alireza Assadi. Der Stadtwerke-Geschäftsführer umriss am Montagabend im Hauptausschuss sein Konzept zur Optimierung der Strukturen. Den Auftrag dazu hatten die Stadtverordneten vor einem Jahr per Beschluss erteilt.

Oranienburg hat mit der SOG (Turmcity), der Wohnungsbaugesellschaft (Woba), der Tourismus und Kultur GmbH (TKO) und den Stadtwerken (SWO) vier städtische Gesellschaften. Es geht darum, Kräfte zu bündeln, Synergieeffekte zu nutzen, keine Arbeiten doppelt zu machen. Das Konzept bietet nun drei Varianten an: 1. Den Status Quo beizubehalten, 2. die Strukturen zu verfeinern und weiter zu dezentralisieren oder 3. Kompetenzen zu bündeln und Management, Controlling, Finanzen und IT-Aufgaben aus einer Hand für alle städtischen „Töchter“ anbieten. „Die zu gründende Holding bietet nicht nur Management aus einer Hand, sondern auch den Vorteil, mittelfristig Ressourcen zu erschließen, Geld und Steuern zu sparen“, so Assadi. Das werde in Zeiten knapper Kassen immer wichtiger. Ziel ist es, bei einem Beschluss, die Gesellschaft zum 1. Januar 2018 ans Netz zu bringen.

„Ich sehe Holding und Effekte positiv. Wir wollten schon vor der Laga 2009 dieses Thema angehen“, so Ralph Bujok (Linke). In nur noch einem Aufsichtsrat könnte Sachverstand noch stärker gebündelt werden. In der Diskussion müssten aber auch Ängste der Mitarbeiter abgebaut werden.

Elf von zwölf Ausschussmitgliedern empfahlen bei der Abstimmung, das „Konzept Weiterentwicklung und Konzern Stadt Oranienburg“ auf den Weg zu bringen. Der Bürgermeister soll nun die Gründung der Holding vorbereiten. Über die Gründung an sich stimmen die Stadtverordneten noch einmal ab.

Von Heike Bergt

Finanzstarke Unternehmen der Stadt sollen künftig an den Kosten für die Bombensuche beteiligt werden. Der Bürgermeister soll das im Einzelfall prüfen. Hausbesitzer sollen hingegen nicht finanziell zur Kasse gebeten werden, wenn ihr Grundstück nach einem Bombenfund wieder hergerichtet werden muss. So empfahl es der Hauptausschuss am Montagabend.

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