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Oranienburg Familienkino zum Jahresabschluss
Lokales Oberhavel Oranienburg Familienkino zum Jahresabschluss
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02:16 23.12.2015
Jens-Uwe Grande von der Ballbini-Ballschule (hinten links) übergibt Familie Krenke aus Oranienburg ihre Eintrittskarten. Quelle: Fotos (3): ulrike Gawande
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Oranienburg

Sie hätte locker noch mehr als die nun verteilten einhundert kostenlosen Kinokarten an Familien in ihrem Netzwerk für Gesunde Kinder Oberhavel abgeben können, berichtet Koordinatorin Andrea Zapp. „Es ist ein wunderbarer Jahresabschluss für Familien, die so gemeinsam etwas unternehmen können“, begründet die Netzwerkmitarbeiterin ihr Engagement. Die MAZ hatte am Sonntagmorgen bereits im dritten Jahr in Folge zusammen mit dem Netzwerk und dem Familien-Sport-Verein Oberhavel zum Weihnachtskino in den Filmpalast Oranienburg geladen.

480 Karten waren ausgegeben worden. Kinosaal eins und zwei warteten auf neugierige Kinobesucher. Auf dem Programm stand „Niko- ein Rentier hebt ab“. Produziert wurde dieser bezaubernde Weihnachtsanimationsfilm über Freundschaft, Familie und Weihnachtszauber, als erster finnischer Animationsfilm überhaupt, in der Heimat des Weihnachtsmanns in Helsinki. 2009 kam er in die deutschen Kinos. „Wir versuchen stets einen Film zu wählen, der für die ganze Familie geeignet ist, auch für die ganz Kleinen, die zum ersten Mal ins Kino gehen“, erklärt Jens-Uwe Grande vom Familien-Sport-Verein. Für ihn ist die Kinoaktion ein wichtiger Faktor seines Vereinslebens. „Wir haben keinen Wettkampfsport“, so Grande, weshalb sich im Verein kein großes Netzwerk aufbauen könnte. Deshalb sei so ein Termin eine gute Gelegenheit, mit den Familien ins Gespräch zu kommen.

„Wir sind seit Anfang dabei. Die Weihnachtskino-Aktion ist ein toller Anziehungspunkt für die Stadt“, lobt Kerstin Sange, die sich im Netzwerk für Gesunde Kinder engagiert. Sie ist in Begleitung von Freundin Ariane Kreitlow, die vor kurzem aus Berlin nach Oranienburg gezogen ist, und die gleichzeitig auch die von ihr betreute Patenfamilie ist. Beide Frauen habe vierjährige Töchter. Die Mädchen sitzen andächtig zeichnend am Maltisch des Netzwerkes und bemalen ein lustiges Rentiergeweih. „Solche Aktionen könnte es öfter geben“, findet Ariane Kreitlow, die auch gerne die Angebote des Christlichen Jugendzentrums nutzt. „Dann braucht man nicht immer nach Berlin zu fahren.“

Deutlich kinoerfahrener als die Vierjährigen ist die Oranienburgerin Sophie Krenke, die nicht nur seit sie 1 ½ Jahre alt ist Mitglied im Familien-Sport-Verein ist, sondern auch schon oft im Kino war. „Mein Lieblingsfilm ist `Bibi und Tina: voll verhext`“, erzählt die Siebenjährige. Neben ihren Eltern, begleitet sie ihr Schulfreund Lars ins Weihnachtskino. Der fast Achtjährige verrät, dass er den Niko-Film schon kennt. Aber am tollsten würde er die Star Wars-Filme finden. Den neusten Teil, der vor wenigen Tagen in den Kinos angelaufen ist, will er zusammen mit seinem Papa gucken. Vielleicht ein Weihnachtswunsch, den man dem Weihnachtsmann von der Ballbibi-Ballschule, einer Abteilung des Familien-Sport-Vereins, verraten kann? Der Weihnachtsmann gibt kein ihm anvertrautes Geheimnis preis. Er bleibt auch verschwiegen, wenn Eltern in ihm meinen, einen Trainer der Ballschule entdeckt zu haben. Lieber guter Weihnachtsmann, so beginnen die meisten Gedichte, die er an diesem Morgen zu hören bekommt. In seinem roten Anzug und dem dichten Rauschebart ist ihm ganz schön warm. Vielleicht sollte er gemeinsam mit den Kindern den Film aus dem hohen, kühlen Norden ansehen, wo am Ende das mutige kleine Rentier Niko gewinnt, das anders ist, als die übrigen Tiere in der Herde.

Von Ulrike Gawande

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