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Oranienburg Familienrallye startet mit 85 Fahrzeugen
Lokales Oberhavel Oranienburg Familienrallye startet mit 85 Fahrzeugen
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00:49 02.05.2018
Mit ihrem Trabi starten Michael und Martina Mai aus Leegebruch. Quelle: Christina Koormann
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Schmachtenhagen

Auf dem Parkplatz des Bauernmarktes herrschte eine Atmosphäre wie bei einem riesigen Familientreffen: Zur 26. Brandenburgischen Jugend- und Familienrallye versammelten sich am Sonnabendmorgen Fahrer und Mitfahrer mit 85 Autos, um bei der weit über Brandenburg hinaus bekannten Tradition dabei zu sein.

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Die alljährliche Brandenburger Familienrallye fand am Wochenende wieder großen Anklang. Das Spektakel ist mittlerweile weit über die Grenzen Brandenburgs hinaus bekannt. Maximal 100 Autos können für den Start angemeldet werden.

„Wir kommen jedes Jahr extra aus Hessen, um mitfahren zu können“, erzählte die ursprünglich aus Oranienburg stammende Sabrina Rohr, die mit ihrer Familie und der Nummer 21 an den Start ging. Zum 20. Mal sind sie in diesem Jahr dabei und haben – traditionellerweise – zwei Kästen Rallyebier für Veranstalter und Helfer mitgebracht.

„Dabei sein ist wie nach Hause kommen“

Michael Mai, Fahrer eines Trabis aus Leegebruch, reserviert sich für den Start in jedem Jahr die Nummer Acht. „Als ich einmal nicht dabei sein konnte, wurde die Acht sogar an niemand anderen vergeben“, erzählt er. Mit seiner Frau Martina fährt er die Querfeldein-Tour seit deren Start 1993 begeistert mit.

„Dabei zu sein ist wie nach Hause kommen“, sagte die 29-jährige Tine Rohr, die extra Urlaub genommen hatte, um am Wochenende in Brandenburg dabei sein zu können. Und auch Jenny Hanke aus Leegebruch kommt mit ihrer Familie jedes Jahr nicht nur wegen der Rallye, sondern auch, um dort Bekannte aus den letzten Jahren wiederzutreffen. „Es ist ein richtiges Abenteuer, niemand weiß, wo es hingeht, und es ist ein tolles Miteinander“, sagt sie.

Eine Fahrt ins Blaue

Erst beim Start erfuhren die Teilnehmer, welche Stationen sie anfahren sollten – ein Navigationssystem half dabei keinem weiter. „Man muss schon eine Karte lesen können“, sagte Klaus-Dieter Berndt von der Verkehrswacht Oranienburg. Außerdem spielt die Verkehrssicherheit bei der Fahrt durchs Land eine große Rolle.

An insgesamt 13 Stationen mussten die Teams spielerisch Aufgaben lösen, wobei es nicht um Schnelligkeit ging. Von Sonnabend auf Sonntag übernachteten die Teilnehmer gemeinsam am Frauensee (Dahme-Spreewald) und trafen sich zur Siegerehrung auf Karl’s Erdbeerhof in Wustermark. „Die Teams legen eine Strecke von 180 Kilometern zurück“, sagte Klaus-Dieter Berndt, der am Sonnabend gemeinsam mit Schirmherr Jörg Vogelsänger (SPD), Frank Bommert (CDU) und Rainer Genilke, Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg, die Startfahne schwenkte.

Von Christina Koormann

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