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Oranienburg Feuer und Flamme für Oranienburgs Innenstadt
Lokales Oberhavel Oranienburg Feuer und Flamme für Oranienburgs Innenstadt
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17:43 27.02.2019
Der Platz vor der Havelpassage lädt derzeit nicht unbedingt zum Verweilen ein. Das soll sich demnächst ändern. Quelle: Stefan Blumberg
Oranienburg

Vier verkaufsoffene Sonntage wird es 2019 in Oraneinburg geben, das haben jüngst die Stadtverordneten beschlossen. An zwei weiteren Freitagen werden die Geschäfte abends bis 22 Uhr mit besonderen Aktionen Kunden anlocken: Zum einen zu „koofen & schwofen“ am 26. April und zur beliebten Lichternacht am 25. Oktober, das berichtete am Dienstagabend Oranienburgs Geschäftsstraßenmanager Stefan Wiesjahn beim 9. Innenstadttreff.

Auswertung der Umfrage

Zahlreiche Unternehmer waren gekommen, um gemeinsam neue Ideen zu finden, wie man die Oranienburger City noch attraktiver gestalten könnte. Denn 400 Besucher hatten bei der bundesweiten Befragung „Vitale InnenstädteOranienburg nur die Note 2,8 gegeben. Doch das sei nur 0,1 Punkte schlechter als der Durchschnitt der gleichgroßen Städte, erklärte Susanne Zamecki, die bei der Stadt für Wirtschaftsförderung zuständig ist und die Ergebnisse der Umfrage vorstellte. So gab es gute Noten für die Erreichbarkeit, die Dienstleistungen, für Grünflächen und auch für Veranstaltungen. Als mittelmäßig wurden hingegen die Parkmöglichkeiten und die Lebendigkeit der Innenstadt eingestuft. Auffällig sei, so Zamecki, dass anders als in Vergleichsstädten nur wenige Menschen konkret für einen Einkaufsbummel in die Stadt kommen, sondern eher ein Behördengang oder ein Arztbesuch Anlass seien. Es fehle an einem Magneten in der City, so Zamecki. „Solange müssen wir mit Atmosphäre, Flair und Events locken und das können wir nur gemeinsam.“

Platz vor der Havelpassage verschönern

Möglichkeiten zur optischen Aufwertung gebe es beispielsweise vor der Havelpassage, regte Stefan Wiesjahn an. Er habe bereits mit dem Jugendbeirat gesprochen, welche Ideen es gebe. Man könne die Telefonzelle in eine Bücherbox verwandeln, die Anordnung der Fahrradständer korrigieren, schönere Lichteffekte erzielen und neue Stadtmöbel aufstellen. Kurzum eine Fläche schaffen, auf der man sich gerne aufhalte, so der Fachmann. Als zweites Projekt schweben ihm sogenannte Pflanzkübel vor, für die, anstelle wie bisher für Hochbeete, Patenschaften übernommen werden können. Auch der Oranientaler werde gut angenommen. 420 Münzen, die einen Wert von zehn Euro haben, wurden bereits verkauft. Bäckermeister Karl-Dietmar Plentz regte zudem an, die Lichternacht in diesem Jahr unter das Motto „Feuer und Flamme für Oranienburg“ zu stellen und dabei die Feuerwehr mit einzubeziehen.

Von Ulrike Gawande

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