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Oranienburg Feuerwehr: Ausrüstung erneuern
Lokales Oberhavel Oranienburg Feuerwehr: Ausrüstung erneuern
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00:23 30.11.2018
Neue Ausrüstungsgegenstände sollen angeschafft werden. Quelle: Christian Zielke
Oranienburg

Die Oranienburger Feuerwehr mit ihren 232 Kameraden hat Ausstattungsdefizite. Stadtbrandmeister Sven Marten sprach am Montagabend die dringlichsten Dinge an, die angeschafft werden müssten. „Das sind 178 Helme und 80 Schutzbekleidungen für Atemschutzgeräteträger. Jetzt sind nur noch etwa 40 Bekleidungen im Einsatz“, sagte er bei der Hauptausschusssitzung. Der Germendorfer Wehrführer Cornel Gratz bestätigt das. „Wir haben zum Beispiel 30 Atemschutzgeräteträger, aber nur 16 Schutzbekleidungen. Wir tauschen Sachen also auch untereinander“, sagt er. Schade findet er, wenn dieser Zustand am Geld liege und in den Zeiten des Mitgliederschwunds neuen Kameraden sagen müsse, „deine Kleidung kommt erst in einem halben Jahr“. Heiner Klemp von den Bündnisgrünen meinte, „dass die Lage ja dramatisch sein muss“. Zu den fehlenden Ausrüstungsgegenständen zählt er auch Stiefel. „Manche Kameraden können nicht ausrücken, weil keine Kleidung da ist.“ Olaf Bendin (SPD): „Es ist ein Unding, dass das erst jetzt erkannt wird. Man müsste die Feuerwehr abmelden.“

Noch Geld in den Doppelhaushalt einstellen

Die SPD-Fraktion hatte mit einem Antrag auf das Problem aufmerksam gemacht. Demnach sollen die Kameradinnen und Kameraden ausgestattet werden, um ihre Aufgaben wahrnehmen zu können. In Oranienburg gebe es erhebliche Unterschiede, was die Ausstattung in den einzelnen Wehren betrifft. Sowohl die SPD (100 000 Euro) als auch die Bündnisgrünen (200 000 Euro) forderten die Einstellung von finanziellen Mitteln in den Doppelhaushalt 2019/20.

„Eile ist geboten“

Ralph Bujok (Linke) geht davon aus, dass dies jetzt erst der Anfang sei. „Wir sollten noch einmal genauer reinschauen, um festzustellen, was noch alles gebraucht wird.“ Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) sagte, „dass Eile geboten ist, da ein Teil der Ausrüstung unbrauchbar ist“. Sven Marten rechnete hoch, dass die Ausstattung möglicherweise bis Ende des ersten Quartals geliefert werden könne. „Natürlich nur, wenn jetzt alles läuft.“ Die Hauptausschussmitglieder unterstützen die beiden Anträge ohne Gegenstimme. Danach sollen für die Ersatzbeschaffung von Helmen und persönlicher Schutzausrüstung für die Kameraden der Feuerwehr überplanmäßig Mittel in Höhe von 186 000 Euro bereitgestellt werden.

Von Stefan Blumberg

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