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Oranienburg Frauenchor Teschendorf auf Nachwuchssuche
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06:05 26.05.2016
Der (zum Foto nicht vollständige) Frauenchor Teschendorf. Quelle: Foto: UG
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Teschendorf

Nach dem Einsingen, zu dem natürlich auch ein paar kleine, körperliche Lockerungsübungen gehören, wird montagabends im Teschendorfer Gemeindehaus aus voller Kehle gesungen: Von Gitarren, die leise durch die Nacht klingen. Und von Peter, der ans Brünnele geht. Es ist Probe des Teschendorfer Frauenchores. Seit nunmehr dreißig Jahren.

Dabei ist der Chor ein wahrer Jungspund, wenn auch nicht vom Alter der Sängerinnen, blicken andere Chöre doch auf eine deutlich längere Geschichte zurück. So wie der Männerchor Concordia, ebenfalls in Teschendorf ansässig, mittlerweile stolze 155 Jahre alt und somit Brandenburgs ältester Männerchor.

Zu dessen 125. Jubiläum im Jahre 1986 war die Geburtsstunde des Teschendorfer Frauenchores. Die Ehefrauen der Sänger wollten damals den Herren zusammen mit dem Kinderchor aus Teschendorf ein Ständchen bringen. 30 Frauen versammelten sich.

„Zweistimmige Volkslieder werden wir doch wohl hinbekommen, habe sie sich damals gedacht“, erinnert sich Chorleiterin Marianne Schramm heute. Bis 2000 war sie Musiklehrerin an der Grundschule, erst in Teschendorf, später in Löwenberg, und Leiterin des Kinderchores. „Ich habe die Stücke ausgewählt, die ich am besten konnte.“ Helga Lemke, die Chorälteste mit 87 Jahren ist sich sicher, dass auch „Wenn alle Brünnlein fließen“, auf dem Programm gestanden hat. Fotos aus der Zeit gibt es nicht mehr.

Die Darbietungen des Chores waren so ein großer Erfolg, dass die Damen beschlossen weiterzumachen, regelmäßig zu proben. Die Chefin besuchte Chorleiterseminare und bildete sich weiter. Viele Konzerte in nah und fern wurden gesungen. Besonders das Chorfest in Rheinsberg aber ist in Erinnerung geblieben. „Überall sangen im Schlosspark die Chöre und die Besucher flanierten hindurch.“

Es ist ein wenig Wehmut zu erkennen, sind doch solche Erlebnisse in den letzten Jahren weniger geworden. Von einst 30 Damen, sind noch 15 übrig geblieben. „Wir wünschen uns musikinteressierten Nachwuchs.“ Sogar Gospels würde man ins Programm nehmen, verspricht Schramm, kämen junge Sängerinnen.

Dabei werden auch jetzt nicht nur Volkslieder gesungen. Den italienischen Gassenhauer „Tiritomba“ verwertet man gleich dreifach, nach dem pragmatischen Motto: ein Satz Noten, drei Textversionen. Mal als Schlager, als Frühlings- und als Brandenburglied. Was nicht passt, wird in Teschendorf passend gemacht. So schreibt die 76-jährige Dirigentin kurzerhand auch mal Stücke für den Chor. Oder macht bei Bedarf aus drei zwei Stimmen.

Ihre Damen danken ihr den Einsatz. „Es ist eine große Leistung, trotz gesundheitlicher Probleme ist sie jeden Montag da“, ist Doris Zizmann voll des Lobes. „Sie lebt für den Chor“, weiß auch Ramona Hanke, die schon als Schülerin mit Marianne Schramm musiziert hat. „Wir hegen und pflegen unsere Chorleiterin.“ Denn sie ahnen, ohne sie, würde es den Chor wohl nicht mehr geben.

Auch ein Grund zu feiern. Im Juni steigt in Neuendorf ein großes Fest mit Freunden und Förderern.

Von Ulrike Gawande

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