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Oranienburg Wiedersehen unterm Kirchturm
Lokales Oberhavel Oranienburg Wiedersehen unterm Kirchturm
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00:20 15.08.2018
Im Laufe des Nachmittags füllten sich die Bänke vor der Kirche immer mehr. Das Fest ist beliebt bei den Friedrichsthalern.  Quelle: Robert Roeske
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Friedrichsthal

Und dann geht die Sirene los. Die Kinder wetzen zum Spind, springen ins Feuerwehrauto. Ein paar Minuten später stehen sie vor einem Golf, Rauch steigt hinter dem Kotflügel auf. „Wasser marsch!“, ruft der Junge am Schlauch. Etliche Liter Wasser später ist der vermeintliche Fahrzeugbrand gelöscht. Vom Publikum gibt es Applaus.

Die Übung der Kinder- und Jugendwehr war der kleine Höhepunkt des Friedrichsthaler Dorffestes, das am Sonnabend viele Gäste zum Anger lockte. „26 Kinder und Jugendliche haben wir, für so einen kleinen Ort ist das eine super Leistung“, sagte Ortsjugendwart Felix Bugiel. Neben dem Schaulöschen gab es auch Hüpfeburg, Schießstand und Kinderkarussell, auch die evangelische Kirche stand den Besuchern offen – Führungen durch das 125 Jahre alte Gemäuer inklusive. Auf der Bühne unterhielt ein DJ die Gäste, abends spielte das Oranienburger Duo „For Fun“ Oldies.

Nach der Wende hatten die Friedrichsthaler keine Lust auf Feten

Das Dorffest gibt es erst seit 14 Jahren. „Nach der Wende war hier eher wenig los, da hatten die Friedrichsthaler wenig Lust zum Feiern“, sagt Ortsvorsteher Jens Pamperin. Doch dann begann die Freiwillige Feuerwehr, einen Tag der offenen Tür zu veranstalten. Die örtlichen Vereine schlossen sich an. „Also haben wir uns entschlossen, jedes Jahr hier zu feiern. Die Leute treffen sich hier gerne“, sagt Pamperin, der seit elf Jahren Ortsvorsteher ist. In diesem Jahr musste das Fest eine Woche früher gefeiert werden, weil am „klassischen“ dritten Augustwochenende dieses Mal Einschulung gefeiert wird. „Das ließ sich nicht anders einrichten“, so Jens Pamperin.

Doch die Besucher ließen sich von der Terminverschiebung nicht abhalten, die Bänke waren gut gefüllt. Schon gegen 16 Uhr waren die Tische des traditionellen Kuchenbasars direkt neben der Kirche leergekauft. „Wir hatten 17 Kuchen, die sind alle weg“, sagt Reinhild Welle von der Gemeinde. Sie und andere Gemeindemitglieder hatten vor dem Fest im Akkord Kuchen gebacken. Die Einnahmen, rund 400 Euro, kommen der Kinder-und Jugendarbeit zugute. „Unter anderem wird das in Ausflüge oder Material für die Christenlehre gesteckt.“

Von Marco Paetzel

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