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Oranienburg Happy End beim Karneval in Leegebruch
Lokales Oberhavel Oranienburg Happy End beim Karneval in Leegebruch
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02:16 14.11.2015
Melanie I und Mathias II sind das Leegebrucher Prinzenpaar. Quelle: Foto:UG
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Leegebruch

Melanie Wende und Mathias Buchholz lieben Partystimmung, hören bevorzugt Hits der 80er Jahre und sie mögen Leegebruch. Perfekte Voraussetzungen, um das neue Prinzenpaar von Leegebruch zu werden. Sollte es in letzter Minute also doch noch ein Happy End für den Carneval Club Leegebruch (CCL) geben, der wochenlang vergeblich nach einem Prinzenpaar gesucht hatte?

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Umzug durch Leegebruch zum Auftakt der närrischen Zeit. Der stellvertetende Bürgermeister Martin Rother übergibt Rathausschlüssel und Gemeindekasse.

Als der traditionelle Umzug zum Rathaus am Mittwochmorgen startet, um pünktlich um 11:11 Uhr vom stellvertretenden Bürgermeister Martin Rother Rathausschlüssel und Gemeindekasse zu übernehmen, sah es noch nicht danach aus. Die Leegebrucher staunten nicht schlecht, als statt eines Prinzenpaares nur Puppen mit Fragezeichen im Gesicht im Cabrio durch den Ort gefahren wurden. Ein Novum in der 53-jährigen Geschichte des Vereins. Bis zur letzten Minute habe man alle technischen Möglichkeiten genutzt, sogar „ganz altmodisch miteinander geredet“, berichtet Vereinspräsidentin Jessika Freude. Vergeblich. Niemand wollte den repräsentativen Posten übernehmen.

Auch Melanie Wende und Mathias Buchholz, die zwar in Oranienburg wohnen, aber von einer Zukunft in Leegebruch träumen – es sei so schon ruhig dort – waren nur gekommen, um mit ihrem neun Monate alten Sohn Jamie den traditionellen Umzug des Carneval Clubs Leegebruch zur Stürmung des Rathauses anzuschauen. „Dann sahen wir, dass sich immer noch kein Prinzenpaar gefunden hatte“, erzählen die beiden, die seit drei Jahren ein Paar sind.

Spontan habe man sich nach den Kriterien für eine Regentschaft erkundigt. Gesellig und kontaktfreudig solle man sein, erklärte ihnen Heike Mimietz, die sich selber noch gerne an ihre Prinzessinnenzeit vor vier Jahren erinnern kann. Sie ließ die beiden gar nicht wieder los. Und so wurde aus der Sozialassistentin im Elternjahr Melanie I und aus dem Industriemechaniker Mathias II. „Hätten wir uns doch schon früher entschieden“, so Wende, „dann hätte man im schönen Kleid den Umzug mitfahren können.“ Genug Kleider habe sie im Schrank, verrät sie. Bei den anstehenden Festen wird sie Gelegenheit haben, diese zu zeigen.

Von Ulrike Gawande

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