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Oranienburg Hennigsdorf: Katzenkiller unterwegs
Lokales Oberhavel Oranienburg Hennigsdorf: Katzenkiller unterwegs
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02:15 08.02.2016
Kater Felix ist schwer angeschlagen. Quelle: privat
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Hennigsdorf

Kater Felix ist 16 Jahre alt, große Runden dreht er draußen nicht mehr. „Er ist nur mal eine Viertelstunde für sein Geschäft unterwegs“, sagt Besitzerin Aline M. Das reichte einem Katzenhasser am vergangenen Mittwoch aber offenbar, um in der Mittelstraße auf den Kater zu schießen. Aline M. fand das Tier zuhause halb tot, als sie von der Arbeit kam. Zwei Projektile – vermutlich von einem Luftgewehr – stellte der Tierarzt im Rücken des Katers fest. Eine Wunde war aber schon verheilt. „Es ist also wahrscheinlich, dass derjenige schon früher mal auf unseren Kater geschossen hat“, so Aline M.

Es sei nicht das erste Mal, dass in ihrer Nachbarschaft auf Katzen geschossen werde, ab und zu fielen auch angeschossene Vögel vom Himmel. Die junge Mutter geht davon aus, dass es einen Nachbarn gibt, der aus seiner Wohnung gezielt auf Tiere schießt. „Denn Felix geht ja immer nur ein paar Meter“, so die Besitzerin, die auch jemanden in Verdacht hat.

Polizeisprecherin Dörte Röhrs sind andere Fälle bislang nicht bekannt. „Die meisten solcher Taten werden nicht angezeigt“, so Röhrs. Schießt jemand auf eine Katze, sei das sowohl Sachbeschädigung als auch ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Wenn es einen Katzenhasser in der Nachbarschaft gebe, müssten Betroffene das also unbedingt anzeigen. „Sonst können wir da nicht handeln!“, appelliert die Sprecherin. Aline M. will nun mit gutem Beispiel vorangehen und die Tat anzeigen, damit auch andere zur Polizei gehen. Immerhin hat sich auch finanziell hat Schaden erlitten, rund 130 Euro hat die Versorgung des Katers gekostet, Nachbehandlungen nicht inklusive.

Felix ist inzwischen genäht, die Projektile wurden aber nicht entfernt. Dafür ist der Kater zu alt. „Der Tierarzt weiß auch noch nicht, ob die Kugeln sich noch bewegen und er vielleicht verblutet“, sagt die Besitzerin. Wenn der Kater überlebt, soll er auch künftig draußen sein Geschäft machen dürfen. Rund 100 Handzettel mit Felix’ Geschichte hat Aline M. nun in der Nachbarschaft verteilt. „Ich will damit vor allem denjenigen erreichen, der auf unseren Kater geschossen hat.“

Von Marco Paetzel

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