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Oranienburg Hennigsdorf: Mekka für Modellbahnfans
Lokales Oberhavel Oranienburg Hennigsdorf: Mekka für Modellbahnfans
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00:18 11.02.2016
Das „Historische Team bei Bombardier“ zeigte alte E-Lok-Modelle Quelle: Foto: Helmut Schneider
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Hennigsdorf

Am Sonntagvormittag öffneten sich die Tore für die „Modelleisenbahn und Zubehörbörse“ im Stadtklubhaus Hennigsdorf. Binnen einer knappen Stunde war der gegenüber liegende Bombardier-Parkplatz mit Pkws belegt. Deren Besatzungen schoben sich an 35 Ständen im Saal, Foyer und Nebenraum vorbei. Hier wurden Modelleisenbahnen, Schienen, Bahnhöfe, Schrankenanlagen, Steuergeräte, Ersatzteile und sonstiges Zubehör in riesiger Auswahl angeboten. Marken wie Piko, Arco, Markus, Märklin – H0 oder TT standen da auf Tischen und ließen sich von den überwiegend männlichen Besuchern bestaunen, aber auch kaufen.

Die Preise bestimmt jeder selbst, war von Evelyn Plackowski, der Veranstalterin, zu erfahren. Seit 2001 organisiert die Hennigsdorferin mit ihrem Mann zweimal jährlich – immer im Februar und November – die Börse. „Wir werden dabei von der Stadt großzügig unterstützt“, betonte sie. Und „von Jahr zu Jahr haben wir uns vergrößert und könnten jetzt noch mehr Platz gebrauchen.“ Zwischen 350 und 400 Besucher sind es immer, selbst aus dem Fichtelgebirge und Dresden kämen sie. „Viele sagen, es geht bei uns so schön familiär zu“, erzählt die Rentnerin und reicht dabei appetitliche belegte Brötchen, Kuchen und Kaffee zu moderaten Preisen über die Imbisstheke.

Etwa 60 Prozent der Standmieter sind Modelleisenbahner, der Rest professionelle Händler. Zwei Ausnahmen wären zu erwähnen. Einmal das „Historische Team bei Bombardier“. An deren Stand waren liebevoll nachgebaute E- Loks aus LEW-Zeiten zu sehen. „Wir haben auch schon bei den Hennigsdorfer Börsen für interessierte Besucher Besichtigungen im Werk organisiert“, so Dieter Gärtner vom genannten Team. Zum anderen zeigte sich der „Modelleisenbahn e. V. Kremmen“. „Wir bauen mit Schülern unserer Goethe-Grundschule eine große Modelleisenbahnanlage in eineinhalb Jahren – dann wird sie verkauft“, erklärt Vereinsvorsitzender Peter Kähler an seinem Stand. Ansonsten betreiben unsere 25 Mitglieder seit elf Jahren in Räumen der Stadthalle eine 40 Quadratmeter große Anlage, die viele Besucher anlockt.“

Während dieses Gespräches suchen draußen neu ankommende Eisenbahnfans verzweifelt einen Parkplatz. Vielleicht wären sie besser mit der Bahn gekommen.

Von Helmut Schneider

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