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Oranienburg Hennigsdorfer Stadtbad erhöht Preise
Lokales Oberhavel Oranienburg Hennigsdorfer Stadtbad erhöht Preise
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02:16 17.12.2015
Stadtbad-Chef Bärbel Sachtleben findet die Preiserhöhung vertretbar. Quelle: Archiv
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Hennigsdorf

Das Schwimmen im Stadtbad wird ab Januar 2016 teurer: Der Preis für die 90-minütige Nutzung der Schwimmhalle steigt für Erwachsene um einen Euro auf 3,50 Euro, Kinder zahlen 50 Cent mehr, also zwei Euro Eintritt. Für Kinder unter drei Jahren bleibt der Eintritt frei. Saunabesucher zahlen für 90 Minuten statt 4,50 Euro ab Januar 7,50 Euro, ermäßigt steigt der Preis von 3,30 Euro auf 6,10 Euro. Angebote wie der Spartag am Donnerstag, die Entgeltrabatte über Geldwertkarten oder Ausleihgebühren werden nicht teurer. „Es ist die erste Preisanpassung seit 15 Jahren, damit reagieren wir auf gestiegene Betriebs- und Nebenkosten“, erklärte Bärbel Sachtleben, Leiterin des Bades. Unter anderem seien die Preise für Strom und Wasser in den vergangenen Jahren gestiegen. Vor diesem Hintergrund halte sie die Preiserhöhung für fair. Die Reaktionen von Nutzern, die davon erfahren haben, seien positiv.

Trotz der Erhöhung verursacht das Bad jährlich ein Minus um die 300 000 Euro. In diesem Jahr musste nach einer Prüfung überraschend eine Hälfte des Daches saniert werden, 2016 wird das restliche Dach generalüberholt. Zudem ist nicht klar, wielange das Gebäude noch betrieben werden kann. Der DDR-Bau – ursprünglich waren es zwei Kaufhallen – ist 35 Jahre alt, die Technik angestaubt. Neue Geräte lassen sich nicht mehr einbauen. Deshalb wird die Technik ständig gewartet und muss bei Bedarf repariert werden.

Dennoch kommen immer mehr Besucher ins Bad. Kamen 2007 rund 107 000, waren es 2014 schon 121 000. Etwa 7400 Besucher pro Jahr nutzen die verschiedenen Kursangebote des Stadtbades, dazu kommen gut 25 000 Saunagäste. Im Vergleich mit anderen Schwimmbädern seien die angehobenen Eintrittspreise noch immer moderat, sagte Stadtwerke-Chef Thomas Bethke.Weitere Preiserhöhungen könne er nicht ausschließen. „Dass wir nun aber jährlich die Preise erhöhen, davon gehe ich nicht aus.“

Von Marco Paetzel

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