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Oranienburg Hortneubau offiziell übergeben
Lokales Oberhavel Oranienburg Hortneubau offiziell übergeben
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15:57 16.09.2016
Schlüsselübergabe durch den Bürgermeister an Schulleiterin Andrea Schild (l.) und Antje Behrendt. Quelle: Robert Roeske
Sachsenhauen

Hier kann man getrost auch am Nachmittag noch ein paar Stunden mit seinen Mitschülern verbringen: Im neuen Hort der Grundschule Sachsenhausen. Mit einem Proramm aus Liedern und Gedichten haben die Mädchen und Jungen ihn am Freitagmittag auch offiziell in Besitz genommen. Er bietet 110 Kindern Platz

Fünf lichtdurchflutete Räume stehen in der oberen Etage bereit, in denen gestern schon gewerkelt und künstlerisch gearbeitet wurde und in denen man auch einfach mal nach dem Unterricht die Seele baumeln lassen kann. Reden, Sekt und Häppchen gab es zur Einweihungsfeier in der Aula im Erdgeschoss, die auch als Speisesaal dient. Daneben eine moderne Lehrküche. Draußen ist der Hof neu gepflastert. Der Spielplatz ist ebenso fertig wie ein Schwalbenhaus, das sicher im kommenden Jahr bezogen wird. In Sachsenhausen leben traditionell in Scheuen und an Häusern viele dieser beliebten Vögel, die jetzt allerdings schon in den Süden abgereist sind.

Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke (SPD) übergab den Schlüssel fürs neue Haus, nicht ohne an die Vorgeschichte an diesem Ort zu erinnern. Die „uralte Essenbaracke mit Plumpsklo und welligem Fußboden“ hätten wohl ganze Generationen von Sachsenhausenern kennengelernt. Nach der Wende wurde zunächst die Schule um einen Flügel erweitert, dann ein Turnhalle gebaut. Nun ist für 3,76 Millionen Euro eine Symbiose aus Alt und Neu entstanden. Im Gebäudeverbinder befindet sich eine Fahrstuhl, macht beide Gebäudeteile erreichbar.

Auch in den kommenden Jahren werde Oranienburg viel bauen müssen, weil immer mehr Kinder in der Stadt leben. Comeniusgrundschule wie Sachsenhausener Hortanbau sind allein aus städtischen Mittel gestemmt worden. „Das können wir in Zukunft nicht allein schultern.“ Laesicke appellierte an das Land, Sonderprogramme aufzulegen, damit Städte wie Oranienburg im Speckgürtel Berlins und mit steigenden Einwohnerzahlen „nicht allein dastehen“.

Auch Schulleiterin Andrea Schild freute sich, dass die Zeiten von Staub oder Schlammpfützen auf dem Schulhof vorbei sind und die „60 bis 70 Jahre alte Baracke, in der es durch alles Ritzen zog, durch den Neubau ersetzt wurde“. Sie bat um Applaus auch für Bauleute wie Erzieher, die sich im zurückliegenden Jahr mit Toleranz auf einander eingestellt hätten, sei es bei Staub oder Lärm.

Von Heike Bergt

Paul Sömmer ist Leiter der Naturschutzstation Woblitz und Ehrenamtlicher im Verein Aquila. Seit 1990 kümmert er sich um Greifvögel, päppelt sie auf, berät Forst und Energiekonzerne über Tierschutzmaßnahmen. Problem: Der 59-Jährige macht das ganz alleine. Gelder fehlen.

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