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Oranienburg Hypnose als Metamorphose
Lokales Oberhavel Oranienburg Hypnose als Metamorphose
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16:13 30.10.2018
Mandy-Jana Kaprol hat ihre Praxis noch im Haus in Nassenheide, ab Mitte November in der Sachsenhausener Straße 15 in Oranienburg. Quelle: Heike Bergt
Nassenheide/Oranienburg

Ärzte, Psychologen, Heilpraktiker, Therapeuten – Experten aus aller Welt vereinte am vergangenen Wochenende der „Hypnosekongress 2018“ in Zürich. Mit dabei Mandy-Jana Kaprol aus Nassenheide. Sie stellte dort die von ihr entwickelte Methode „Rauchfrei Punkt 3“ vor, die gänzlich neue Ansatzpunkte hat, um vom Glimmstängel loszukommen. 2017 hatte sie sich beim Kongress angemeldet und dort für Aufsehen gesorgt, so „dass ich diesem Jahr gebeten worden bin, noch einmal zu sprechen.“ Aufgeregt sei sie gewesen, vor den Koryphäen zu referieren und glücklich und stolz zugleich.

Mandy-Jana Kaprol lebt mit ihren beiden Töchtern in Nassenheide. Sie ist ausgebildete Sozialtherapeutin und war „lange auf der Suche, was ich wirklich im Leben machen möchte, wo beruflich mein Platz ist“. Nach einem Seminar zur Hypnose wusste sie es sofort. Sie kündigte und machte sich selbstständig, absolvierte Weiterbildungen zum Hypnose „aus ärztlicher Sicht und über die Kraft des Unterbewusstseins“. Das ist acht Jahre her. Ihre Praxis hat sie in den eigenen vier Wänden im Drosselweg in Nassenheide und in einer Gemeinschaftspraxis in Palma de Mallorca zusammen mit einer Personaltrainerin. Dort ist sie mehrfach im Jahr. Mitte November eröffnet sie nun ihre erste eigenen Hypnose-Praxis „Kokon“ in der Sachsenhausener Straße 15 in Oranienburg.

„Hypnose, die kann jeder lernen. Nur, wie erfolgreich man damit ist, das zeigt die Zeit“, sagt Mandy-Jana Kaprol. Sie ist froh, dass die Methode immer mehr aus der „okkulten Ecke“ geholt wird. „Bei einer Trance ist niemand völlig weggetreten, sondern einfach besonders fokussiert und man erreicht das Unterbewusstsein“, das so viele stärker ist, als viele glauben. „Wäre der Wille stärker als der innere Schweinehund, dann gäbe es nur schlanke und gesundheitsbewusste Menschen, die nicht rauchen“, bringt sie es auf den Punkt. „Und so müssen wir den Schweinehund auf unsere Seite ziehen. Im Gehirn ausgetretene Pfade verlassen und neue anlegen, den Körper umprogrammieren, neue neuronale Netzwerke schaffen.“ Das gelinge mit Hypnose leichter, sei ein Werkzeug dabei.

Und wobei kann sie damit helfen? Entspannter ins Flugzeug zu steigen, Prüfungsangst zu bezwingen, gemobbten Kinder helfen, Gewicht zu reduzieren und Raucher von Zigaretten wegzubringen. Die Geschichten ihre Klienten sprechen für sich. Es sind Frauen und Männer aus Oberhavel, vom Opa bis zum Enkel. Gerade Raucher seien dankbar, „ich kann ihnen ein neues Leben schenken“. Und sie möchte, dass die Therapie kein Luxus ist: Raucherentwöhnung kostet 355 Euro, Hilfe für gemobbte Kinder 85.

Von Heike Bergt

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