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Immer mehr Kinder in Gransee

Kitabedarf ermittelt Immer mehr Kinder in Gransee

Seit einigen Jahren steigen die Zahlen der zu betreuenden Kinder im Amt Gransee und Gemeinden. Dem Trend will die Amtsverwaltung mit der Kitabedarfsplanung gerecht werden.

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In der Kita Zwergenland besteht auch der Bedarf nach Erweiterung.

Quelle: FOTO: UWE HALLING

Gransee. Die Kitas im Amt Gransee platzen zwar nicht aus allen Nähten. Doch sie sind gut gefüllt. Um auch für die Zukunft gewappnet zu sein, wurde im Amt Gransee und Gemeinden der sogenannte Kitabedarfsplan bis zum Jahr 2021 ermittelt. Die Kinderzahlen steigen seit Jahren – und die Prognosen besagen: Es werden noch mehr. „Die Tendenz zeit eindeutig nach oben“, sagt Karin Schröder, im Amt Gransee und Gemeinden zuständig für die Kitas. In den vergangenen Jahren nahm die Zahl der Kinder stetig zu. Mit Stand vom 1. Dezember 2015 wurden in den Einrichtungen des Amtes 589 Mädchen und Jungen betreut. Im Vergleich zum Jahr 2006 ist das ein Zuwachs von 108.

Die Kita Zwergenland in Altlüdersdorf ist die einzige, die bis auf den letzten Platz besetzt ist (27). Allerdings gibt es noch – wie für den „großen Bruder“ in Gransee (ebenfalls Zwergenland) – bis Ende 2018 eine Ausnahmegenehmigung für fünf beziehungsweise vier weitere Plätze. Die anderen Einrichtungen haben noch einige Plätze frei. Alle Standorte sollen langfristig erhalten bleiben: Henriettes Schneckenhäuschen Menz, Hufeisenkids Gransee, Zwergenland Gransee (mit Altlüdersdorf), Bärenwald Gransee und die ab April beim Amt angesiedelten Wiesenknirpse Schönermark.

Die Granseer gucken mit ihrer Prognose in die Glaskugel. „Wir reden über Kinder, die es noch gar nicht gibt“, so die Amtsmitarbeiterin. „Die Zahlen setzen sich aus Prognosen, Analysen und Vergleichswerten zusammen. Wir hoffen, dass wir nah dran sind.“ In den Vorjahren trafen die Voraussagen recht genau ein.

Die Granseer haben mehrere Szenarien durchgespielt. Das, was sie für das wahrscheinlichste halten, beinhaltet eine positive Bevölkerungsentwicklung gekoppelt mit einer moderaten Wanderungsbewegung. „Wie sich die Asylbewerberzahlen entwickeln, wissen wir natürlich nicht“, so Karin Schröder. Die Untersuchung stellt die Perspektive bis ins Jahr 2030 dar. Danach würden 45 weitere Plätze benötigt. „Die können wir nicht aus dem Boden stampfen.“

Aber es gibt klare Vorstellungen, wie die Granseer diese Herausforderungen stemmen können.

Ob die Kita Zwergenland in Altlüdersdorf ausgebaut werden könne, werde geprüft. Ein Umbau der Wohnung in dem jetzigen Gebäude würde baubehördliche Konsequenzen haben. Folge: Es stünde eine Gesamtsanierung der Kindertagesstätte ins Haus. Fürs Zwergenland in der Straße des Friedens gehen die Gedanken zum An- oder Neubau). Des weiteren gebe es Gespräche mit der Gewo Gransee für die Anmietung von Wohnraum, um dort Vorschulkinder der Kita Bärenwald zu betreuen. Geplant ist die Anmietung von separaten Betreuungsräumlichkeiten für 30 Kindergartenkinder. Dadurch sei es möglich, kurzfristig den zurzeit bestehenden Bedarf abzudecken. Zwei große Gruppenräume würden somit freigezogen werden, womit Platz für 20 Kitaplätze wäre. „Anmieten hat auch den Vorteil, dass wir die Räume kündigen könnten, wenn die Zahlen geringer ausfallen“, so Karin Schröder. „Unter diesen besseren Bedingungen wäre es möglich, die Kinder intensiver auf die Schule vorzubereiten.“

Nicht nötig scheint die Erweiterung der Kitas Hufeisenkids, Henriettes Schneckenhäuschen und Hufeisenkids.

Der Bedarf für die Plätze lässt nicht nach: Für dieses Jahr sind bereits 75 „neue“ Kinder angemeldet.

Von Stefan Blumberg

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