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Oranienburg Die Schule ist die größte Baustelle
Lokales Oberhavel Oranienburg Die Schule ist die größte Baustelle
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01:17 08.12.2018
Jens Pamperin (CDU) Quelle: Andrea Kathert
Friedrichsthal

Im Rahmen der Serie „MAZ zu Hause in...“ kommen auch die Ortsvorsteher der acht Ortsteile von Oranienburg zu Wort. Jetzt beantwortet der 35-jährige Jens Pamperin (CDU), Ortsvorsteher von Friedrichsthal, die fünf Fragen der MAZ.

Was macht Ihren Ortsteil lebenswert?

Jens Pamperin: Der dörfliche Charakter des Ortes, der mit dem Grabowsee, der Havel und dem Oder-Havel-Kanal von Wasser eingeschlossen ist und eine idyllische Lage hat. Außerdem wird in Friedrichsthal der Zusammenhalt groß geschrieben. Wir haben hier in unserem Ortsteil noch alles, von der Kita bis zur Volkssolidarität und zum Kulturverein, so dass das Miteinander von Alt und Jung immer noch gut funktioniert.

Wo sehen Sie die größten Baustellen?

Ganz klar bei der Schule! Baustart soll 2019 sein. Aber das Problem ist, dass das Gebäude auf dem Trainingsplatz des Sportvereins gebaut werden soll, der so keine Trainingsmöglichkeiten mehr hat. Wir haben sechs Kinder- und zwei Männermannschaften. Der Hauptplatz ist für den Trainingsbetrieb nicht geeignet und in der Halle sind keine Zeiten frei. Deshalb hatte der Ortsbeirat vorgeschlagen, den sowieso geplanten Bau eines Kunstrasenplatzes hinter der Kita vorzuziehen. Stark sanierungsbedürftig ist auch das Feuerwehrgebäude. Wir verstoßen dort gegen alle Bestimmungen, aber erst für 2023 ist eine Machbarkeitsstudie geplant. Dabei hat die Stadt schon die nötigen Grundstücke gekauft. Auch der Seniorenclub muss saniert werden.

Fühlen Sie sich als Ortsteil zu Oranienburg zugehörig?

Ja. Ein ganz klares ja. Wir haben ein super Verhältnis zur Stadtverwaltung, wenn auch die Kommunikation besonders zum Tiefbauamt noch besser sein könnte.

Was haben Sie in der letzten Amtsperiode bewirken können?

Die Asphaltierung der Malzer Chaussee und den Neubau der Grabowseebrücke, den ich in den letzten Zügen mit auf den Weg gebracht habe. Doll auf die Fahnen schreiben tue ich mir den geplanten Neubau der Schule. Der alte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke wollte sie sogar schließen. Außerdem hat die Feuerwehr zwei neue Fahrzeuge bekommen und jetzt auch noch neue Kleidung. Und Friedrichsthal hat heute zwei Spielplätze, vorher gab es keinen.

Treten Sie bei der nächsten Wahl wieder an?

Ja, denn ich bin mit Herz und Seele Ortsvorsteher und hoffe wiedergewählt zu werden.

Von Ulrike Gawande

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