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Oranienburg Das sanierte Gutshaus ist ein Erfolg
Lokales Oberhavel Oranienburg Das sanierte Gutshaus ist ein Erfolg
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20:04 07.12.2018
Holger Mücke (SPD) Quelle: Enrico Kugler
Zehlendorf

Im Rahmen der Serie „MAZ zu Hause in ...“ kommen auch die Ortsvorsteher der Oranienburger Ortsteile zu Wort. Nun beantwortet Holger Mücke (54, SPD), Ortsvorsteher von Zehlendorf, die Fragen der MAZ.

Was macht Ihren Ortsteil lebenswert?

Holger Mücke: Die Vielfalt und die Zusammenarbeit der Vereine, vom Sport-, Kultur-, Angler- bis zum Feuerwehrverein. Das merkt man bei den Dorffesten und dem Weihnachtsmarkt, an dem sich alle beteiligen und einbringen. Überhaupt ist der Zusammenhalt im Ort gut. Im Hauptort sind alle Straßen ausgebaut und erschlossen. Das ist gut für die Bürger auch hinsichtlich der aktuellen Debatte um die Ausbaubeiträge. Ansonsten ist die Kulturlandschaft geprägt von Wäldern und Tonstichen, in dem viele auf eigene Gefahr baden gehen, aber man auch angeln, sich erholen und ausruhen kann.

Wo sehen Sie die größten Baustellen?

Beim Sportverein und bei der Feuerwehr. Seit über zehn Jahren kämpfen wir für ein neues Sportgebäude mit Trainingsplatz und Flutlichtanlage. Ich hoffe noch 2018 auf die Fördermittelzusage. Eine Sanierung der Baracke aus den 60er Jahren wäre teurer geworden. Leider werden auch zukünftig die Volleyball- und die Gymnastikgruppe nach Schmachtenhagen fahren müssen. Ebenso fällt die Kegelbahn weg – traurig für den Ort. Aber ich mache den Job schon seit 23 Jahren. Wichtig war mir zuerst die Erschließung der Straßen und dann der Erhalt der gemeindeeigenen Gebäude. Danach Sport und Feuerwehr, die aber nicht mehr den heutigen Standards entspricht. Es gibt nur eine Toilette und keinen Versammlungsraum. Aber eine Erweiterung wäre möglich. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg.

Fühlen Sie sich als Ortsteil zu Oranienburg zugehörig?

Wir gehören mittlerweile seit 2003 zur Stadt. Doch manche Bürger fühlen sich oft wie „Z- Zehlendorf, immer hinten dran.“ Klar ist aber, dass die Stadt erst ihre Pflichtaufgaben wie Kitas und Schulen erfüllen muss.

Was haben Sie in der letzten Amtsperiode bewirken können?

Die Umsetzung der vollständigen Sanierung des Gutshauses, wo die Kita jetzt wieder unter optimalen Bedingungen mit heutigen Standards untergebracht ist. Im alten Bürgerhaus sind zudem drei Wohnungen für Zehlendorfer Bürger geschaffen worden, die aktuell vermietet werden.

Treten Sie bei der nächsten Wahl wieder an?

Nein. Ich habe es intensiv gemacht, jetzt ist Zeit aufzuhören.

Von Ulrike Gawande

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