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Oranienburg Zu viele unausgebaute Straßen in Sachsenhausen
Lokales Oberhavel Oranienburg Zu viele unausgebaute Straßen in Sachsenhausen
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21:15 28.01.2019
Jürgen Wruck aus Sachsenhausen Quelle: Andrea Kathert
Sachsenhausen

Im Rahmen der Serie „MAZ zu Hause in...“ kommen auch die Ortvorsteher der acht Oranienburger Ortsteile zu Wort. Jetzt beantwortet der Sachsenhausener Ortsvorsteher Jürgen Wruck (74, Pro Sachsenhausen) die Fragen der MAZ.

Was macht Ihren Ortsteil lebenswert?

Jürgen Wruck: Die herrliche Umgebung mit Wald und Wasser, die vielen Institutionen mit Schulen, Kita, Kirche, Ärzten und Seniorenbetreuung, die traditionsreichen Vereine, die Orts- und Straßenfeste, die gut ausgebauten Hauptstraßen und die Einkaufsmöglichkeiten. Das Zusammenleben ist in Ordnung.

Wo sehen Sie Ihre größten Baustellen?

Es gibt sehr viele Straßen, die noch nicht ausgebaut sind. Zu viele. Alle sind wichtig, besonders der Weg zur Schule in der Friedrichstraße. Und die Busverbindung könnte besser sein, wie hin zum Louise-Henriette-Gymnasium. Aber wir sind besser dran als alle anderen Ortsteile.

Fühlen Sie sich als Ortsteil zu Oranienburg gehörig?

Da Sachsenhausen schon 1974 eingemeindet wurde, fühlen wir uns zu Oranienburg gehörig. Oranienburg hat vieles ermöglicht, was wir alleine nicht geschafft hätten wie den Neu- und Umbau der Schule. Aber wir sind trotzdem Sachsenhausener und halten die Traditionen hoch.

Was haben Sie in der letzten Amtsperiode bewirken können?

Unsere Vorstellung von Veränderungen und Verbesserungen konnten mehrheitlich umgesetzt werden. So soll 2019 ein neuer Hort gebaut werden und der Kita-Ausbau ist fast fertig. Das ist eine große Verbesserung für die Schule. Und als die Ärztin in Sachsenhausen ihre Praxis aufgab, suchten wir Land zum Bauen. Die Stadt stellte Boden zur Verfügung und so gibt es eine neue Praxis im Interesse für den Ortsteil. Außerdem gab der Ortsbeirat Anstoß und wirkte mit, dass ab 2019 die neue Friedenthaler Schleuse gebaut werden kann. So kommt man mit dem Boot schneller nach Berlin. Das ist für Oranienburg wichtig und eine große Errungenschaft. Auch Wohnraum ist entstanden: 25 Häuser im Neubaugebiet „Zur Rolle“ und zwanzig Wohnungen sollen in der alten Gasanstalt, die umgebaut wird, entstehen.

Treten Sie bei der nächsten Wahl wieder an?

Nein, ich werde nicht mehr kandidieren. Ich bin seit 2003 Ortsvorsteher. Da wird es Zeit, an jüngere Leute abzugeben.

Von Ulrike Gawande

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