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Keramikseniorinnen mit neuer Bleibe

Oranienburg Keramikseniorinnen mit neuer Bleibe

Kristina Trubig ist verzweifelt. Seit elf Jahren ist die Seniorengruppe „Keramik“ der hiesigen Volkssolidarität im Germendorfer Jugendclub beheimatet. Alle zwei Wochen erarbeiten 12 Senioren keramische Gegenstände. Doch die Zukunft der Gruppe schien ungewiss – bis jetzt. Neue Räumlichkeiten sind in Sicht.

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Die Seniorinnen arbeiten gerne mit Ton (Symbolfoto).

Quelle: Marco Winkler

Oranienburg. Kristina Trubig ist leicht verzweifelt. Seit elf Jahren ist die Seniorengruppe „Keramik“ der Volkssolidarität, in der sie Mitglied ist, im Germendorfer Jugendclub beheimatet. „In Eigenregie haben wir zwei Räume renoviert“, schreibt sie uns. Alle zwei Wochen erarbeiten 12 Senioren keramische Gegenstände – zur eigenen Freude. „Aber auch zur Bereicherung von Festen, Feiern und Ausstellungen im Ort und in Oranienburg.“

Doch jetzt müssen sie umziehen, wissen aber noch nicht so genau, wohin. Im Jugendclub, dem „maroden Gebäude“, fühlten sich die Seniorenkeramikerinnen wohl, wie die Tanzgruppe oder die Mal- und Kreativgruppe. Vor zwei Jahren wurden die Gruppe aufgeteilt. Hobby-Keramikerinnen und Jugendliche kamen in die Feuerwache. Da diese neu gebaut wird, durften zwar die Jugendlichen bleiben, die Senioren aber müssen in die Schule ausweichen.

Ende der keramischen Reise

Pierre Schwering, Sachgebietsleiter Gemeinwesen, Jugendarbeit und Sport, klärt auf. Mit Volkssolidarität-Geschäftsführerin Sylvia Grande hätte er das schon besprochen. „Wir können die Informationen leider nicht an jede Gruppe herantragen“, so Schwering. Da setze er auf die interne Kommunikation der Volkssolidarität.

Was sicher ist: Die Keramikgruppe kommt in der Germendorfer Schule unter. „Vielleicht schon in den Herbstferien. Der Umzug hat sich etwas hingezogen.“ Die Seniorenkeramikgruppe findet dann Platz in einem Schulraum. Selbst der Brennofen kommt mit, ergänzt den der Schule. Vormittags Unterricht, nachmittags Keramik. Das ist das simple Konzept, um Räumlichkeiten sinnvoll zu nutzen. „Momentan installieren wir Regalsysteme und Schränke für Lagermöglichkeiten.“ Kristina Trubig dürfte die Nachricht freuen, weiß sie jetzt endlich, wohin die keramische Reise geht.

Von Marco Winkler

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