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Oranienburg Kimi ist schnellster Grundschüler
Lokales Oberhavel Oranienburg Kimi ist schnellster Grundschüler
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15:49 11.07.2016
Ehrgeizig: Die Schüler legten sich ins Zeug. Quelle: Enrico Kugler
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Oranienburg

Er hat die wohl schnellsten Beine – oder zumindest den größten Ehrgeiz: Kimi Karwacki darf sich ganz offiziell schnellster Grundschüler aus Oranienburg und Umgebung nennen. Beim Finale des „Stadtwerke Kindersprints“ am Sonnabend sicherte er sich in Windeeile Platz eins.

Heißt: Der Fünftklässler der Grundschule in Germendorf gab beim Endspurt noch einmal richtig Gas und düste den 16 Meter langen Laufparcours in genau 5,15 Sekunden entlang. Eine ganz große Leistung für den kleinen Jungen. Ebenso flink unterwegs war bei den Mädchen Charlotte Lindner. Sie geht in die fünfte Klasse der Grundschule Schmachtenhagen und flitzte in 5.34 Sekunden durch den hindernisreichen Parcours. Am Finale nahmen über 200 Kinder teil.

Vor den Sprints ganz wichtig: Die Erwärmung! Quelle: Kugler

Mit dem Endlauf in echter Wettkampfatmosphäre endete am Wochenende der „Stadtwerke Kindersprint“, der erstmals ausgetragen wurde. Schirmherr der Veranstaltung war Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke.

„Die Begeisterung und der Spaß der Kindersprinter, die mit geradezu olympischem Ehrgeiz darum kämpften, möglichst einen Platz auf dem Siegerpodest zu erringen, haben mich ebenso gefreut wie beeindruckt“, so Laesicke. „Wer weiß, vielleicht war diese Aktion für manchen auch der Beginn einer großen Sportlerkarriere?!“

Wen dem so wäre, hätten am Sonnabend 450 Besucher die Möglichkeit genutzt, die Sportler der Zukunft zu sehen. Doch schon im Vorfeld wurde gerannt – um die Wette und die besten Zeiten. Der Sprintwettkampf einte viele Grundschüler aus Oranienburg und Umgebung. Über 1500 Mädchen und Jungen nahmen an den Vorrunden in ihren Schulen teil.

Sieben Grundschulen machten mit

Mit dabei waren die Grundschule Bötzow, die Grundschule „Friedrich Wolf“ in Lehnitz, die Neddermeyer-Grundschule in Schmachtenhagen, die Grundschulen Sachsenhausen, Friedrichsthal, Germendorf und die Havelschule in Oranienburg.

Der „Stadtwerke Kindersprint“ sah sich dabei als eine Bewegungsinitiative. Gegen die zu beobachtende „Bewegungsarmut“ sollte mit dem sportlichen Ereignis mobil gemacht werden. Als Gegenpol zur multimedialen Freizeitgestaltung sehen die Veranstalter das Lauf-Event, welches Kindern die Freude an der Bewegung und den Spaß des Sporttreibens vermitteln sollte.

Die Stadtwerke Oranienburg wurden bei der Veranstaltung unterstützt vom Opel Autohaus Dinnebier, Forsters Sportarena sowie von Edeka Turban.

Von Marco Winkler

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