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Oranienburg Landtag berät am Freitag über Einführung einer Retterprämie
Lokales Oberhavel Oranienburg Landtag berät am Freitag über Einführung einer Retterprämie
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14:59 31.01.2019
Auch für die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr soll es eine Retterprämie geben. Quelle: Enrico Kugler
Oberhavel

Rund 38 000 Frauen und Männer in Brandenburg engagieren sich aktiv in der freiwilligen Feuerwehr. Davon rund 1710 aktive Kameraden in Oberhavel. „Sie, wie auch die Einsatzkräfte im Katastrophenschutz, beim Rettungsdienst und beim Technischen Hilfswerk erfüllen unverzichtbare Aufgaben für die Gesellschaft“, betonen die SPD-Landtagsabgeordneten Detlef Baer und Björn Lüttmann.

Ehrenamt stärker fördern

Dieses ehrenamtliche Engagement will das Land Brandenburg nun stärker anerkennen und fördern: So berät der Landtag am heutigen Freitag in erster Lesung über das Prämien- und Ehrenzeichengesetz, das jährliche Zuschüsse und eine Prämie für langjährige ehrenamtliche Angehörigkeit in den Einheiten von 500 Euro vorsieht. „Ohne die ehrenamtlich tätigen Kameraden würde der Brand- und Katastrophenschutz in Brandenburg nicht funktionieren“, sind sich beide SPD-Politiker einig. „Um Menschen in Notlagen zu helfen, opfern sie viel Freizeit und stellen sich Gefahren.“

Ehrenamt attraktiver machen

Brandenburg wäre mit der neuen Regelung bundesweit Spitze. Die Retterprämie sei eine Anerkennung und ein Zeichen des Dankes – und sie solle den ehrenamtlichen Einsatz für die Gemeinschaft ein bisschen attraktiver machen. Baer: „Das kann dazu beitragen, den nötigen Nachwuchs zu sichern und zu motivieren.“ Der Dürre-Sommer habe gezeigt, wie wichtig engagierte Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte seien. „Die Prämie ist ein Beitrag dazu, die Sicherheit der Dörfer und Städte im ganzen Land auf Dauer zu gewährleisten“, so Lüttmann.

Aufwandsersatz von 200 Euro

Wer sich bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz oder beim Technischen Hilfswerk engagiert, soll künftig einen jährlichen Zuschuss zum Aufwandsersatz von 200 Euro erhalten. Wer lange aktiv mit dabei ist, der soll zusätzlich alle zehn Jahre eine Jubiläumsprämie von 500 Euro bekommen. Das Gesetz soll bis zum Sommer vom Landtag beschlossen werden und rückwirkend zum 1. Januar 2019 gelten.

Von MAZonline

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