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Lebensmittel für die Tafel

Oranienburg Lebensmittel für die Tafel

Die Kunden kennen die Aktion und haben in den vergangenen zwei Wochen ganz selbstverständlich zu den gepackten Lebensmitteln gegriffen. Darin Waren für fünf Euro, die Tafel-Chefin Viola Knerndel nun noch mit Süßigkeiten auffüllen will. Die Märkte von Rewe und Nahkauf haben gestern die Lebensmittelspenden übergeben.

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Viola Knerndel und Andreas Lück bei der Verladung der Lebensmitteltüten am Mittwoch vorm Rewe-Markt in der Lehnitzstraße.

Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. „195 Tüten sind zusammengekommen. Ich freu mich, dass die Menschen so spendenbereit sind. Man muss da niemanden bitten, sie kennen die Aktion und greifen einfach zu.“ Andreas Lück, Marktleiter von Rewe in der Lehnitzstraße, übergab die gesammelte Fracht am Mittwochvormittag an die Leiterin der Oranienburger Tafel, Viola Knerndel. Am Sonnabend hatte die Aktion für Bedürftige, bei der bundesweit Rewe-Märkte mitmachen, nach zwei Wochen ihren Abschluss gefunden. Die Papiertüten enthalten haltbare Lebensmittel im Wert von fünf Euro. Alles fertig gepackt. Jeder Kunde brauchte nur noch zuzugreifen. Hinter der Kasse wurde alles gesammelt. „Im vergangenen Jahr hatten wir 225 Lebensmitteltüten, aber durch die Sperrung der Lehnitzstraße bleibt doch mancher Kunde weg“, so Lück.

Rewe beliefert die Tafel seit rund zehn Jahren regelmäßig. „Übers Jahr kommen da schon Waren im Wert von mehr als 30 000 Euro zusammen“, schätzt der Marktleiter. „Und von Rewe bekommen wir wirklich beste Waren“, so Viola Knerndel. Sie braucht rund 700 solcher Beutel, damit vor Weihnachten jeder Bedürftige an der Tafel etwas bekommt. Gesammelt haben aber auch die Rewe-Märkte in Velten (119) und Leegebruch (103). Anschließend holte die Tafelchefin noch Beutel bei „Nahkauf“ in der Bernauer Straße 100 ab. Hier waren 57 Beutel gekauft worden, freute sich Marktleiter Thanh Nguyen.

Viola Knerdel will nun alle Beutel mit weihnachtlichen Naschereien und Gutscheinen unter anderem vom Turm und dem Tierpark auffüllen. „Jeder woll etwas bekommen.“ Ausgegeben werden sie an den jeweiligen Tafeltagen in den Orten. Mehr als 3000 Menschen haben sich dort im November schon Essen geholt. „Beängstigend ist, dass immer mehr junge nachrücken, die doch eigentlich Arbeit haben sollten.“ Eine gezielte Geschenkaktion gibt es an der Tafel diesmal nicht. Das sei bei den wenigen Mitarbeitern und der gewachsenen Zahl der Bedürftigen nicht mehr zu stemmen. „Auch haben viele ihr Geschenk vom Wunschzettel dann einfach nicht abgeholt“, ärgert sich Knerndel.

Von Heike Bergt

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