Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oranienburg Leegebrucher Gartenparadies
Lokales Oberhavel Oranienburg Leegebrucher Gartenparadies
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 20.05.2016
Azaleen und Rhododendren sind die Lieblingspflanzen von Karin Grimm. Hier mit Mann Gerhard. Quelle: Foto: Gawande
Anzeige
Leegebruch

Seit 1984 haben Karin und Gerhard Grimm schon ihren Garten in Leegebruch. Doch erst vor 15 Jahren haben sie damit begonnen den Garten in das grüne Paradies mit Pflanzen aus aller Welt zu verwandeln, das sich heute vor den Augen des Betrachters ausbreitet. Rund 3000 Quadratmeter. Ein sehenswertes Kleinod.

Viele Besucher kamen am Sonntag zum Tag der offenen Gärten in Oberhavel auch in Leegebrucg vorbei. Rund 100 habe sie gezählt, verrät die 75-Jährige, die mit ihrem Mann bis Jahresbeginn noch die Pension und das Restaurant Palmenhof auf dem Gelände geführt hat. Nun hat Sohn Eckbert Mortensen mit seiner Frau übernommen. Und die beiden rüstigen Rentner haben noch mehr Zeit für ihren Garten. Bis zu fünf Stunden verbringen sie so täglich an der frischen Luft.„Der Garten ist unser Leben. Es ist unser gemeinsames Thema und Interesse“, lautet die einfache Begründung für ihre Begeisterung. Waren sie doch beide gelernte Gärtner, bevor sie ins Gastgewerbe einstiegen.

So entstand auch der große Teich mit vier Sorten Seerosen und 150 Goldfischen durch den Bau der Pension. „Irgendwo muss das Wasser von den Dächern ja hin“, so der trockene Kommentar von Gerhard Grimm. Vom Teich führt dann ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem auf den Rhododendronhügel. Dort ist Karin Grimms Lieblingsplatz. „Ich würde am liebsten die andere Seite des Hügels auch noch bepflanzen.“ Interessierten Besuchern verrät sie zudem ihre Tricks, wie diese feuchtigkeitsliebenden Pflanzen, die zu den Heidekrautgewächsen gehören, auch im sandigen Brandenburg gedeihen. „Rhododendren brauchen nicht nur Feuchtigkeit, sondern auch Schatten.“ Dafür sorgen zwei mächtige Eichen, unter deren ausladenden Laubkronen Sitzbänke zu einem Moment der Erholung einladen. „Die Besucher mögen unseren ruhigen Garten.“

Woher aber stammt der Name Palmenhof? Von den zahlreichen Palmen, die gerade wie auch die Sukkulenten aus ihrem Glashaus-Winterquartier wieder in den Garten gebracht werden. Am ersten April beginne stets die Räumerei und dauere bis zu sechs Wochen, erzählt Karin Grimm. Doch dürfe man nie die Pflanzen bei Sonnenschein nach draußen stellen, am besten seien Regentage. „Pflanzen erfrieren nicht, sie verbrennen.“

Alle Pflanzen, auch die Palmen, hat Gerhard Grimm aus Samen und Stecklingen selbst gezogen. Er erinnert sich: „Die Mutter einer Köchin lebte in Kalifornien. So haben wir schon zu DDR-Zeiten Palmen züchten können.“ Die höchste misst vier Meter. Eigentlich wollen die beiden Rentner kürzer treten, aber sie genießen auch die Bewegung, die sie durch die Gartenarbeit haben. „Außerdem ist es eine große Freude, wenn täglich etwas neues blüht.“ Karin Grimms Favoriten sind neben Rhododendren, Diptam und Funkien.

Aber nicht nur florales kann man im Palmenhofgarten bestaunen, sondern auch Hühner, Enten, Kaninchen und Hunde sind dort zuhause. Ebenso wie die Insekten in ihrem Insektenhotel. Eine Tiervoliere ist in Planung. „Die Anlage ist schön. Farblich gut abgestimmt, geschmackvoll bepflanzt“, begeistert sich Elke Großklaus aus Berlin am Sonntag.

Doch eigentlich habe sie kein Farbkonzept, widerspricht die Fachfrau. Es sei wohl eher Zufall, dass die Frühlingsblumen vorrangig in rosa, blau oder weiß blühen würden. „Ich lasse vieles die Natur selbst entscheiden.“ Aber nicht alles, denn im Nutzbereich wachsen Kräuter, Salat, Kohlrabi und Blumenkohl, die später direkt auf den Tellern der Gäste landen. „Vom Gemüse gibt es von allem etwas.“ Im Gewächshaus gedeihen zudem Tomaten und Gurken.

Aus dem Beerenobst wird Marmelade für die Frühstücksgäste gekocht, die diesen Service zu schätzen wissen. „Besonders beliebt ist das Gelee aus den Früchten des Pralinenbaums mit viel Vitamin C“, weiß Karin Grimm.

Von Ulrike Gawande

Oranienburg Ein Fest für die ganze Familie - Velten: Teamarbeit Maifest

Nachmittags Kinderprogramm und ABBA-Coverband, abends Lasershow und Konzert der Berliner Partyband Right Now. Beim 3.Maifest des Vereins Pro Velten kam die ganze Familie zu ihrem Recht. Auch wenn anfangs der Funke noch nicht recht überspringen wollte.

16.05.2016

Es war ein Fest für die ganze Familie: Das Ritterfest im Schlosshof, das am Pfingstwochenende Besucherscharen nach Oranienburg lockte. Es wurden Schlangen bestaunt, Ritter bewundert, mittelalterlich geschlemmt und den Flugträumern für ihre humorvollen Jonglageeinlagen applaudiert.

16.05.2016
Oranienburg Stargast beim Lehnitzer Frühlingsfest - Stargast Carmen-Maja Antoni

Mehr als 200 Gäste besuchten das traditionelle Frühlingsfest am Sonnabend in der Friedrich-Wolf-Gedenkstätte. Stargast war zweifellos die Schauspielerin Carmen-Maja Antoni. Sie gab Antwort auf viele Fragen und Autogramme.

16.05.2016
Anzeige