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Mehr als Wohnort des Weihnachtsmanns

Himmelpfort im Dorfporträt Mehr als Wohnort des Weihnachtsmanns

„Himmelpfort ist das Gesamterlebnis von Wasser und Wald“, gerät Ortsvorsteher Lothar Kliesch ins Schwärmen. Ob der Sonnenaufgang am Haussee, die dicken, alten Kiefern am Ufer oder der dichte Buchenwald am Moderfitzsee. Kliesch dreht oft seine Runden durch das Dorf mit seinen rund 500 Einwohnern und genießt.

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Himmelpfort liegt eingebettet zwischen Wald und Seen, und ist Heimat des Weihnachtsmanns.

Himmelpfort. „Himmelpfort ist das Gesamterlebnis von Wasser und Wald“, gerät Ortsvorsteher Lothar Kliesch ins Schwärmen. Ob der Sonnenaufgang am Haussee, die dicken, alten Kiefern am Ufer oder der dichte Buchenwald am Moderfitzsee. Kliesch dreht oft seine Runden durch das Dorf mit seinen rund 500 Einwohnern und genießt.

Obwohl er selbst seit 1980 ein Zugezogener ist, kennt Kliesch seinen Wohnort, besser als manch anderer. 1989, nur wenige Tage nach dem Mauerfall wählte man ihn in einem einmaligen Verfahren zum ehrenamtlichen Bürgermeister. Anschließend gelang es ihm, die Menschen zu motivieren, den Ort zu gestalten. Auch in der Kommunal- und Landespolitik engagierte er sich für die Entwicklung des Tourismus in seiner Region.

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Himmelpfort ist das Gesamterlebnis von Wasser und Wald“, gerät Ortsvorsteher Lothar Kliesch ins Schwärmen. Ob der Sonnenaufgang am Haussee, die dicken, alten Kiefern am Ufer oder der dichte Buchenwald am Moderfitzsee. Kliesch dreht oft seine Runden durch das Dorf mit seinen rund 500 Einwohnern und genießt.

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Himmelpfort liegt ihm am Herzen, so wie das einstige Brauhaus des Zisterzienserklosters aus dem 14.Jahrhundert. 2010 fiel es einer Brandstiftung zum Opfer. Wie ein Mahnmal steht die Ruine mitten im Ort. nach fünf langen Jahren zeichnet sicht nun endlich eine Lösung für das mittelalterliche Gebäude ab. Eine Stiftung befindet sich in Gründung.

Es passiert etwas im Dorf. Im Landhaus Himmelpfort erwartet die Gäste gehobene Gastronomie. Himmelpforter Kaffee landet in der ganzen Welt und auch das alte Mühlenensemble erwacht durch kreative Köpfe zu neuem Leben. Himmelpfort heißt seine Gäste – egal zu welcher Jahreszeit – an diesem herrlichen Fleckchen Erde willkommen. Rad- oder Draisinenfahrer kommen ebenso gerne wie Wassertouristen, Kurzurlauber und Campinggäste.

Stand man noch vor einigen Jahren frierend auf der Straße, wenn man winters unter der Woche dem Weihnachtsmann in seinem Postamt einen Besuch abgestattet hatte, haben jetzt stets die Hälfte der knapp zehn örtlichen Gaststätten auch im Winter geöffnet. „Der Tourismus ist unser wichtigster Wirtschaftszweig“, erklärt Lothar Kliesch deutlich. Allein in der Weihnachtszeit kommen mehr als 20.000 Menschen. Aber der Ort, der zur historischen Landschaft der Uckermark gehört, hat deutlich mehr zu bieten als nur das Weihnachtspostamt, das besonders an den Adventswochenenden für volle Straßen sorgt. Kliesch lobt zu solchen Zeiten die Einsatzbereitschaft der örtlichen Feuerwehrkameraden, die für Parkplatzzuweisungen sorgen. Und allgemein hebt er die gute Zusammenarbeit mit der Deutschen Post hervor. Finden doch in der Adventszeit einige Frauen aus dem Ort Arbeit, wenn sie als fleißige Engel, die Weihnachtsbriefe der Kinder aus aller Welt beantworten. In der Weihnachtszeit habe Himmelpfort eben einen ganz besonderen Zauber, findet Heike Weiser, einer der Engel. Früher hat sie als Frisörin ihr Geld verdient.

Die Gäste aus nah und fern – wochentags kommen zudem viele Kita-Gruppen – genießen an den Adventswochenenden die stimmungsvollen Weihnachtsmärkte auf dem ehemaligen Klostergelände. Lothar Kliesch gerät immer noch ins Schwärmen, wenn er von dem Farbenspektakel erzählt, das zuletzt Cocolores Budenzauber veranstaltet und dabei die Kirchenruine in buntes Licht getaucht hat. Hinter den Märkten und dem ganzjährig geöffneten Weihnachtshaus steht Matthias Paul, der mit dafür sorgt, dass Himmelpfort immer mehr zum Synonym für Kunst und Kultur wird. Ob Winter- oder Sommerbühne, Mittsommerfest oder Klostergeflüster. Für Abwechslung ist gesorgt. Hinzu kommen die Klassiktage, die seit 2001 von Hans-Joachim Scheitzbach künstlerisch betreut, für hochrangige Musikerlebnisse unter der Schirmherrschaft von Ministerin Sabine Kunst stehen.

Unzählige Ferienhäuser und -wohnungen stehen zur Wahl. Am Ufer des Haussees hat man sich zudem auf Urlaub für Menschen mit Handicap spezialisiert. Stammgäste kommen immer wieder. Auch aus dem Ausland. „Trotzdem reicht es für viele Anbieter nur zum Nebenerwerb“, weiß der Ortsvorsteher. Abseits der Touristen ziehen Menschen aber auch dauerhaft nach Himmelpfort. Kliesch: „Gut an den ÖPNV angebunden, ist hier der ideale Ruhesitz.“

Von Ulrike Gawande

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