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Oranienburg Nächster Schritt beim Livestream
Lokales Oberhavel Oranienburg Nächster Schritt beim Livestream
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18:29 08.11.2018
Von den Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung könnte es künftig Live-Übertragungen geben. Quelle: Enrico Kugler
Oranienburg

Die Übertragung des öffentlichen Teils der Stadtverordnetenversammlungen von Oranienburg rückt näher. Am Mittwochabend sprachen sich die Mitglieder des Bildungsausschusses der Stadt für die Vorlage aus, die von den Bündnisgrünen eingereicht worden war. „Wir wollen das vorantreiben“, sagte der stellvertretende Ausschussvorsitzende Werner Mundt.

Vor knapp einem Jahr hatte die Fraktion Bündnis90/Die Grünen den Antrag eingebracht, womit der Bürgermeister beauftragt wurde, dieses Vorhaben zu prüfen. Das ist geschehen. Für eine Live-Übertragung während der öffentlichen Sitzung werden zwei Kameras benötigt. Die sind auf die Stadtverordneten im Saal und auf das Präsidium inklusive des Rednerpultes ausgerichtet. Das Audio-Equipment ist mit der in der Orangerie vorhandenen Konferenzanlage abgedeckt. Des Weiteren ist ein Streaming-Server für die Bereitstellung des Bildes sowie Hardware für eine mobile Bildregie erforderlich. Ferner wird ein Techniker vor Ort benötigt, der das Equipment bedienen kann.

Zwei Varianten durchgespielt

Die finanziellen Auswirkungen wurden durchgespielt für den Kauf beziehungsweise die Miete der benötigten technischen und personellen Ausstattung. Die Anschaffungskosten für die Technik inklusive der Installation belaufen sich auf etwa 24 000 Euro. Die Kosten für den Techniker pro Jahr betragen 4200 Euro (bei sieben Sitzungen). Für die Bereitstellung des Live-Streams und der Bereithaltung der Videodaten wird ein Streaming-Server über einen Drittanbieter benötigt. Die Kosten wurden für 100 Nutzer (parallele Live-Abrufe) berechnet. Die Stadt Bernau hat als Vergleichswert etwa 50 bis maximal 100 parallele Live-Abrufe bei einer SVV-Sitzung. Die jährlichen Kosten für den Streaming-Server mit 100 Usern betragen 2300 Euro. Falls die 100 parallelen Live-Abrufe nicht ausreichend sein sollten, können für zusätzliche 1500 Euro 200 parallele Live-Abrufe nachträglich erworben werden. Insgesamt betragen die jährlichen Aufwendungen 6500 Euro (4200 Euro plus 2300 Euro).

Kauf wäre langfristig wirtschaftlicher

Die Miete der technischen Ausstattung, der Dienstleistungen für den Techniker (zusätzlich Auf- und Abbau der Technik vor und nach den Sitzungen) sowie die Nutzung eines Streamingservers verursachen jährliche Kosten in Höhe von etwa 19 000 Euro.

Der Kauf der Technik mit den jährlichen Aufwendungen ist bei einer Nutzung von mehr als zwei Jahren die wirtschaftlichere Variante. Laut Werner Mundt könnte es im März bereits einen Testlauf geben.

Von Stefan Blumberg

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