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Oranienburg Neue Konzertreihe: Auftakt mit viel Spielfreude
Lokales Oberhavel Oranienburg Neue Konzertreihe: Auftakt mit viel Spielfreude
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20:03 14.04.2019
Spielfreude pur: das „Lukas Natschinski Trio“ spielt am Sonntag vor rund 40 Besuchern im Oranienwerk. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

„Sie sind Zeuge eines historischen Augenblicks“, begrüßte euphorisch Altbürgermeister Hans-Joachim Laesicke seine Gäste im vollbesetzten Werkzeugbau des Oranienwerkes. Er, selbst ein großer Jazzfan, ist mithilfe des Hauses Initiator einer neuen Musikreihe, die vierteljährlich unter dem Slogan „Jazz & more“ laufen soll.

Das „Lukas Natschinski Trio“ aus Berlin gab nun am Sonntagvormittag den Auftakt. Lukas Natschinski (24), Sohn des in der DDR populären Musical-, Film- und Schlagerkomponisten Gerd Natschinski, und seine beiden musikalischen Mitstreiter – Bassist Alex Will (26) und Schlagzeuger Jürgen Meyer (28) – brachten für zwei Stunden funkigen, eingängigen Jazz zu Gehör. Eigene Kompositionen von Lukas Natschinski wechselten wohltuend mit bekannten Werken aus der Klassik und Gospelliteratur ab, die von ihm bearbeitet waren.

Gemütlich: die Gästeschar im Oranienwerk. Quelle: Robert Roeske

Den jungen Musikern sprühte die Spielfreude förmlich aus dem Gesicht. Schon beim Anfangstitel „Guitar“ (Lukas Natschinski), bei dem alle drei ihr hohes technisches instrumentales Können unter Beweis stellten, wippten die Beine der Zuhörer mit. Beim zweiten Stück „Affirmation“ (Jose Feliciano) kamen die ersten Bravos und begeisterter Beifall – der Funke zum Publikum war übergesprungen. Diese Spannung konnte das Trio über die gesamte Konzertdauer bravourös halten.

Ganz besonders gut kam die Bearbeitung von Franz Liszt’s „La campanella“ beim Publikum an, wobei Lukas Natschinski seine pianistischen Fähigkeiten zeigte. Im Laufe des Konzertes spielte er im Wechsel mit gleicher Qualität Gitarre. Übrigens eine über 30 Jahre alte Hoyer-Halbresonanzgitarre. Ein weiterer Höhepunkt aus der Klassik war der berühmte „Hummelflug“ von Rimsky-Korsakow, von den dreien wunderbar rhythmisch betont gespielt.

Für den Auftritt gab’s viel Applaus. Quelle: Robert Roeske

Einen besonderen Applaus heimste Bassgitarrist Alex Will mit einem großen Solochorus über den Gospelsong „Revelation“ ein. Er und sein exakt wohltuend unaufdringlich trommelnder Drummerkollege Jürgen Meyer sind Absolventen der Hochschule der Künste (HdK) Berlin.

Die Zeit war rasend schnell vergangen – und Lukas Natschinski bedankte sich glücklich beim Publikum für den nicht enden wollenden Beifall. Mit dem „What a wonderful world“ verabschiedeten sich die drei sympathischen Musiker.

Anschließend hatten Besucher noch genug Gelegenheit, eine oder auch mehrere von den sechs eingespielten CD’s zu erwerben.

Hans Joachim Laesicke hatte zuvor auf die nächste Veranstaltung am 1. September mit der bekannten Jazzsängerin Pascal von Wroblewsky hingewiesen.

Da Publikum geizte nicht mit Applaus. Quelle: Robert Roeske

Von Helmut Schneider

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