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Oranienburg Neue Pläne für das Klubhaus
Lokales Oberhavel Oranienburg Neue Pläne für das Klubhaus
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16:58 11.02.2016
Kremmens Ortsvorsteher Koop hat Visionen fürs Klubhaus. Quelle: Ulrike Gawande
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Kremmen

Schwerpunkt des Kremmener Hauptausschusses am Mittwochabend war das Klubhaus. Das Thema, das viele Kremmener schon seit Jahren beschäftigt.

Seit 1995 steht das denkmalgeschützte Gebäude am Marktplatz leer. Immer wieder gab es Nutzungsideen für das Gebäude, das bei vielen Bürgern mit wertvollen Erinnerungen verbunden ist. Stets scheiterten die Planungen am großen Saal (187 m²), dem Herzstück des Hauses. Ort von Einschulungen, Karnevalsfeiern, Konzerten und Tanzbällen. Zu hoch waren für die Investoren stets die Kosten für Renovierung, Errichtung eines zweiten Fluchtweges und Einhaltung der Brandschutzauflagen. Zu ungewiss eine ausreichende Auslastung der Räumlichkeiten.

Mittlerweile wurden Fassade und Dach mit Förder und städtischen Mitteln für 300 000 Euro saniert. Noch einmal 600 000 Euro werden für die Sanierung das Erdgeschoss fällig, in das als Mieter Karl-Dietmar Plentz mit einem Bäckerei-Café noch in diesem Jahr einziehen will. Doch Kremmens Ortsvorsteher Eckhard Koop (parteilos) möchte, dass es nicht nur bei einer Wiederbelebung des Erdgeschosses bleibt, sondern dass auch die oberen Geschosse zu neuem Leben erweckt werden.

Auf der letzten Sitzung des Ortsbeirates im Dezember hatte er deshalb Pläne des Kremmener Architekten Horst Troppens vorgestellt, wie eine Nutzung des Hauses nach den Wünschen der Bürger aussehen könnte. (MAZ berichtete) Wichtigster Faktor des Entwurfes war dabei der Erhalt der Bühne im großen Saal. Heidi Sommer (Die Linke) sagte während der Einwohnerfragestunde: „Das Wegreißen der Bühne wäre ein Frevel.“ Für das zweite Obergeschoss sehen Koops Pläne eine Nutzung als Seniorentreffpunkt vor. Man wolle das ganze Haus nutzbar machen. Für die Grundstücke am Markt 14 und 16 könnte Koop sich zudem eine Wohnbebauung vorstellen. „So soll das Klubhaus zum zentralen Ort der Stadt werden.“

Kremmens Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse (SPD) lobte das Engagement des Ortsvorstehers, kritisierte jedoch das teils eigenmächtige Vorgehen Koops und widersprach den Vorwürfen, die Bühne im Saal abreißen zu wollen, wie es die für die Verwaltung erstellten Pläne des Potsdamer Planungsbüros Pha-Design vorsahen. Die Pläne seien für das Brandschutzkonzept zur Erlangung der Baugenehmigung für den Ausbau des Erdgeschosses notwendig gewesen, verteidigte sich Sasse. „Es war eine grobe Planung ohne Nutzungskonzept.“

Und so empfahl der Ausschuss der SVV, das von Koop vorgelegte Konzept überarbeiten, dabei die Aspekte des Denkmalschutzes zu berücksichtigen, einen Finanzierungs- und Zeitplan zu erstellen und Verhandlungen über eine Wohnbebauung anzustreben.

Von Ulrike Gawande

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