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Oranienburg Neue Technik bei Augenoptiker in Oranienburg
Lokales Oberhavel Oranienburg Neue Technik bei Augenoptiker in Oranienburg
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11:29 26.02.2016
Als erster Proband für das neue Optometriegerät stellte sich der Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD, l.) zur Verfügung. Quelle: Ulrike Gawande
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Oranienburg

„Die Netzhaut ist der wichtigste Bestandteil des Auges“, erklärt Steffen Hennes, Geschäftsführer von Lux-Augenoptik in Oranienburg und diplomierter Optometrist. Er vergleicht die Netzhaut mit dem „Film im Fotoapparat“. Bisher habe man bei Untersuchungen diese nur oberflächlich abbilden können. Im Zuge der Erweiterung des seit 2007 kontinuierlich ausgebauten Optometrieangebotes in den Lux-Filialen, habe man nun investiert und ein neues Gerät mit OCT-Technik (Optische Cohärenztomografie) angeschafft, um eine Schichtenanalyse der Netzhaut im Augeninnern vornehmen zu können. „So können wir schneller Auffälligkeiten erkennen und mithilfe von Normdaten analysieren“, erklärt der Fachmann. Abweichungen können Anzeichen für beginnende Erkrankungen der Netzhaut, wie den Grünen Star (Glaukom) oder Veränderungen auf dem gelben Fleck, dem Ort des schärfsten Sehens, sein.

„Natürlich bieten auch Augenärzte derartige Untersuchungen an, aber ein Besuch beim Optiker ist einfacher“, bringt Björn Lüttmann, selber Brillenträger, den Vorteil eines solchen Gerätes beim Optiker auf den Punkt. Hier müsse man nicht monatelang auf einen Termin warten. Dafür muss der Kunde die Untersuchungskosten von rund 60 Euro selbst übernehmen. Nur für Kunden der Barmer GEK wird es billiger. Die Krankenkasse stand schon während der Testphase Lux-Augenoptik als Partner zur Seite. „Bei uns wird Prävention und Früherkennung groß geschrieben“, so Andreas Kruck, Regionalgeschäftsführer der Barmer GEK aus Oranienburg. Der Bedarf sei da und ähnliche Geräte stünden – abgesehen von gut ausgestatteten Arztpraxen – im Osten des Landes erst wieder in Eisenhüttenstadt oder Zingst.

Fünf Optometristen, gerne auch als „Gemeindeschwestern fürs Auge“ bezeichnet, führen jährlich bei Lux rund 3000 Vorsorgeuntersuchungen durch. Das Stellen einer Diagnose und die medizinische Behandlung ist jedoch, anders als im Ausland, den Augenärzten, zu denen Hennes seine Kunden bei Bedarf überweist, vorbehalten.

Von Ulrike Gawande

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