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Neue Wohnungen in Oranienburgs Innenstadt

Im Herbst 2017 bezugsfertig Neue Wohnungen in Oranienburgs Innenstadt

2,5 Millionen Euro nimmt die Stadt Oranienburg in die Hand, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Geplant ist ein viergeschossiger Neubau mit insgesamt 22 Wohnungen für rund 50 Mieter. Das Gebäude entsteht in der Gartenstraße 4 und soll im Herbst 2017 fertig sein.

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So soll der Funktionsbau mit Laubengang in der Gartenstraße einmal aussehen.

Quelle: BBP/Oliver Langhammer

Oranienburg. Ganze 2,5 Millionen Euro nimmt die Stadt Oranienburg in die Hand, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Geplant ist ein viergeschossiger Neubau mit insgesamt 22 Wohnungen für rund 50 Mieter. Das Gebäude entsteht in der Gartenstraße 4.

Montag luden die Beteiligten – Wohnungsbaugesellschaft (Woba), Stadtverwaltung, Ingenieurgesellschaft BBP Bauconsulting Berlin – zum Spatenstich, der kein symbolischer war. Die Genehmigung liegt vor; Baubeginn ist – jetzt.

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„Wir wollen mit dem Projekt die Integration vorantreiben“, sagte Bernd Jarczewski, Geschäftsführer der Woba. Entstehen sollen keine Luxuswohnungen mitten im Stadtkern. Die Wohnungen des „Leuchtturmprojekts“ sind im unterpreisigen Segment angesiedelt. So sieht der Bauplan neben sechs Drei- und fünf Zweiraumwohnungen immerhin elf Einraumwohnungen vor.

Stadt und Woba reagieren damit auf die große Nachfrage für bezahlbaren, kleinen Wohnraum – gerade Geflüchtete könnten davon profitieren. Gedacht ist der Wohnraum auch für asylberechtigte Menschen mit Aufenthaltserlaubnis. Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke: „Die Heimunterbringung ist nicht die optimale Form.“ Er wünscht sich eine schnelle Integration. „Dazu müssen wir Nachbarn werden.“

Spatenstich am Montag

Spatenstich am Montag. Baubeginn: Jetzt. Bauende: Herbst 2017.

Quelle: Enrico Kugler

Geflüchtete, ansässige Oranienburger, sozial schwächer gestellte Menschen. Es gibt sogar einen großen Gemeinschaftsraum, den alle nutzen können. Angedacht ist ebenfalls eine sozialpädagogische Betreuung. „Wir führen gerade Gespräche mit dem Sozialdienst“, so Bernd Jarczewski.

Bezahlbarer Wohnraum für Jung und Alt

Der Bau ist dabei kein Klotz, kein typischer „Plattenbau“. Entworfen hat ihn Oliver Langhammer. Er ist auch Projektleiter. „Wir haben den Bedarf an preiswertem Wohnraum gesehen und umgesetzt“, so der Architekt. Das Konzept ist ein besonderes: Die Wohneinheiten sind variabel. Der Grundriss kann noch an den realen Bedarf angepasst werden, aus zwei Einraumwohnungen könnte so eine Zweiraumwohnung entstehen. „Der Umbau ist relativ einfach.“ Leichtigkeit erhält der Bau mit einer geplanten Begrünung. „Das Gebäude soll Offenheit ausstrahlen“, so Langhammer, „und dabei dennoch Schutz bieten.“

Angesprochen fühlen vom neuen Wohnangebot sollen sich nicht nur Geflüchtete und sozial schwächer Gestellte. Jarczewski sieht auch Schüler der Polizeifachhochschule und vor allem ältere Menschen, die nicht so viel Geld haben, als mögliche Mieter. „Die Altersarmut wird steigen“, so Jarczewski. Das Gebäude hat keinen Aufzug, aber das Erdgeschoss ist barrierefrei.

Das Integrationsprojekt wird nicht gefördert. Die 2,5 Millionen Euro kommen aus Eigenmitteln. Im Herbst 2017 soll das neue Haus in der Gartenstraße bezugsfähig sein.

Von Marco Winkler

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