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Neuer Tiefbauamtsleiter

Oranienburg Neuer Tiefbauamtsleiter

Nach zwölf Jahren bei der Bundeswehr kommt der studierte Bauingenieur aus Münster, Thorsten Junker, nun in die Verwaltung nach Oranienburg. Er ist neuer Leiter des Tiefbauamtes, hat die Ausschreibung gewonnen und löst Stephan Bernard ab.

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Thorsten Junker (l.) mit Baustadtrat Frank Oltersdorf.

Quelle: Heike Bergt

Oranienburg. Noch ist Thorsten Junker ziemlich viel mit dem Stadtplan unterwegs. Muss Oranienburg erst erkunden und hatte an seinem ersten Arbeitstag gleich das volle Programm: mit Stadtverordnetenversammlung am 10. Oktober. Der gebürtige Münsteraner ist neuer Tiefbauamtsleiter von Oranienburg und damit Chef über 70 Fachleute in der Verwaltung.

Stephan Bernard (58), der das Amt 23 Jahre innehatte, ist auf eigenen Wunsch aus gesundheitlichen Gründen in die „zweite Reihe“ getreten. Er widmet sich künftig Sonderaufgaben, wie dem Schleusenneubau in Friedenthal, der Vorbereitung städtischer Flächen in der Weißen Stadt für eine Bebauung oder der alten Kläranlage Lehnitzstraße, umriss es Baustadtrat Frank Oltersdorf, der den neuen Kollegen am Montag vorstellte. In erster Linie wird Bernard aber „den Neuen“ in die Tiefbauvorhaben von Oranienburg einweihen. Zehn Bewerbungen hatte es auf die Ausschreibung vor einem reichlichen halben Jahr gegeben: „Kompetenz gab den Ausschlag und auch das Alter – wir müssen die Verwaltung für die Zukunft aufstellen, auch verjüngen“, so Frank Oltersdorf.

Thorsten Junker zählt 33 Lenze und lebt mit Frau und zwei kleinen Kindern in Telgte bei Münster. Zwölf Jahre absolvierte er bei der Bundeswehr, hat als Offizier in dieser Zeit in München Bauingenieurwesen studiert und war zum Schluss seines Soldatenberufs im Dienst des Deutsch-Niederländischen Korps in Münster. Die letzten zwei Jahre bis 2016 absolvierte er ein zweijähriges Referendariat Technischer Umweltschutz in Münster. Er wäre gern länger beim Bund geblieben, räumt er ein, wollte der Familie jedoch die ständige „Umzieherei“ beim Standortwechsel nicht antun. Deshalb ein Neustart in der Bauverwaltung. Dort müssen allerdings deshalb niemand stramm stehen, sagt er mit einem Schmunzeln.

Oranienburg hatte er beim Bewerbungsgespräch das erste Mal gesehen. Nun muss er alles kennenlernen: Stadthof, Ortsteile, Straßen, Bauvorhaben, Haushaltsplan. Stephan Bernard und sein Team begleiten ihn dabei. Einmal muss seine Familie allerdings auf jeden Fall noch umziehen: „2017 wollen wir nach Oranienburg kommen“, so Junker.

Von Heike Bergt

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