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Neues Essen im nächsten Schuljahr

Oranienburg Neues Essen im nächsten Schuljahr

Drei kreiseigene Schulen in Oberhavel bekommen im kommendes Schuljahr neue Kantinenbetreiber. Im Louise-Henriette-Gymnasium Oranienburg kann deshalb die Versorgung bis Ende des laufenden Schuljahres nicht gewährleistet werden. 25 Schülerinnen und Schüler essen dort pro Tag zu Mittag.

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Louise-Henriette-Gymnasium in Oranienburg.

Quelle: Winkler

Oranienburg. Noch stehen die Preise auf der Internetseite des Louise-Henriette-Gymnasiums (LHG) Oranienburg: ein belegtes Brötchen für 70 Cent, Ciabatta 1,60 Euro, Bockwurst und Boulette für je 1,25 Euro, ein Becher Tee oder Kaffee für 50 Cent. Reguläre Preise für eine Schulcafeteria. Doch die ist jetzt geschlossen. Es wird „bis zum Ende des Schuljahres keine Möglichkeit geben, sich in der Schule mit Essen zu versorgen“, heißt es auf der Homepage des LHG.

Grund: Probleme mit dem bisherigen Anbieter. Das bestätigt Ronny Wappler auf MAZ-Nachfrage. „Im März dieses Jahres wurde der aktuelle Betreiber aufgrund nicht erbrachter Leistungen in der Imbissversorgung und nicht erfolgter Anlieferung des Mittagessens abgemahnt“, so der Kreissprecher. Im April folgte Abmahnung Nummer zwei. Ursache: Eine Lücke in der Essensversorgung. Aufgrund des „Krankenstandes im Unternehmen“ konnte die beauftragte Firma die Kantine zeitweise nicht betreiben.

Landkreis legt wert auf attraktive Schulspeisung

Der Landkreis als Schulträger ging davon aus, dass der Betrieb nicht wieder aufgenommen werden kann – und kündigte dem Essensversorger der Schule am 17. April. Schon vorher gab es Probleme mit der Schulspeisung. Der eigentliche Kantinenbetreiber erfüllte die Ansprüche und Kriterien des Landkreises nicht. Die Cateringfirma musste sogar Insolvenz anmelden. Ab November 2015 sprang ein anderes Unternehmen ein, das sich ebenfalls als nicht verlässlich erwies.

„Einen Anbieter zu finden, der diesen Kriterien entspricht und die vertraglich vereinbarte Essensversorgung auch wahrnimmt beziehungsweise tatsächlich dauerhaft leisten kann, ist erfahrungsgemäß nicht einfach“, so Ronny Wappler. Wert legt der Landkreis auf eine „attraktive und gesunde Schulspeisung.“

Im kommenden Schuljahr werde es aber wieder Schulessen im LHG geben, so Wappler. Eine Firma aus Wildau habe den Zuschlag bekommen. Etwa 25 Schulessen pro Tag werden im LHG ausgeschenkt - bei einer Schülerzahl von momentan insgesamt 724.

In den ebenfalls kreiseigenen Schulen Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum Oranienburg und Zehdenick wird es nach den Sommerferien ebenfalls neue Kantinenbetreiber geben.

Von Marco Winkler

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