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Oranienburg Nicole Walter-Mundt will in den Landtag
Lokales Oberhavel Oranienburg Nicole Walter-Mundt will in den Landtag
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22:53 30.08.2018
Nicole Walter-Mundt (CDU) möchte für den Landtag kandidieren. Quelle: Foto: Nikolai
Oranienburg

Nicole Walter-Mundt (CDU) will im kommenden Jahr für den Landtag kandidieren. Das bestätigte sie am Donnerstag auf Nachfrage. Sie möchte den Weg als Direktkandidatin gehen.

„Der Gedanke ist bestimmt ein Jahr lang in mir greift. Ich habe in der Vergangenheit gemerkt, dass man bei bestimmten Themen an Grenzen kommt. Da möchte ich gerne aktiv werden und etwas bewirken. Und außerdem wurde ich immer wieder mal gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte, für den Landtag zu kandidieren.“

In der Partei und im Verband sei ihre Absicht bereits bekannt. Jetzt komme es darauf an, dass sie von den CDU-Mitgliedern als mögliche Kandidatin aufgestellt wird. Das soll in der kommenden Woche – am 6. September – der Fall sein. Im Moment sei es aus Sicht der 41-Jährigen so, dass es keinen weiteren Direktkandidaten gibt. Aber es bestehe die Möglichkeit, dass sie nicht die Einzige bleibe. Jeder hätte die Chance, anzutreten.

Es gibt einige Themen, die sich Nicole Walter-Mundt auf die Fahne geschrieben hat. Dazu zähle der Zehn-Minuten-Takt, der seit Jahren für die S-Bahn-Linie 1 gefordert wird. Da erwartet sie von der rot-roten Landesregierung, die Infrastruktur so weit zu verbessern, dass dieser Wunsch umgesetzt werden kann. Auch in puncto Kampfmittelbeseitigung sieht sie im Landtag mehr Möglichkeiten. Die würde sie nutzen. Und die Bildung liegt ihr sehr am Herzen – durch Diskussionen über Kita- und Schulthemen in der Vergangenheit sei sie überhaupt erst politisch aktiv geworden.

Nicole Walter-Mundt ist Stadtverordnete in Oranienburg und Kreistagsabgeordnete. Die Arzthelferin und Kosmetikerin übt einige weitere Funktionen aus. „Ich würde im Falle einer Wahl meine anderen Ämter gern weiterführen. Ich sehe nicht die Gefahr, dass ich sie vernachlässige. Das ist meine politische Freiheit. Organisation und Planung halte ich  daher für ein hohes Gut.“

Von Stefan Blumberg

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