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Oranienburg Das ist die Jury der „Schule der Löwen“
Lokales Oberhavel Oranienburg Das ist die Jury der „Schule der Löwen“
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19:23 29.01.2019
Die Juroren sind gespannt auf die Ideen, die die Schülerinnen und Schüler präsentieren werden. Quelle: Enrico Kugler
Oranienburg

Am Donnerstag wird es ernst. Erstmals können Schülerinnen und Schüler ihre Geschäftsideen präsentieren. Dafür haben die Wirtschaftsjunioren sich das Format „Die Schule der Löwen“ einfallen lassen. Bis Dienstag lief die Bewerbungsfrist, am Donnerstag findet ab 15 Uhr das Finale im Oranienburger Oranienwerk, Kremmener Straße 43 statt. Sieben Juroren gibt es, die die jungen Kandidaten von ihren Ideen überzeugen müssen. Am Ende entscheiden die Löwinnen und Löwen, ob die Idee ankommt und weiterverfolgt wird. Zuschauer sind bei diesem Spektakel willkommen. Der Eintritt ist frei. Und sie sitzen in der Jury:

Jens Stein. Quelle: Enrico Kugler

Jens Stein (33) aus Germendorf, ausgebildeter Automobilkaufmann, ist einer der geistigen Väter der „Schule der Löwen“. „Ich hatte als junger Erwachsener auch Ideen, aber nie die Chance, das kundzutun. Ich wollte einfach wissen, wie junge Leute heute ticken“, so Stein, der seit sechs Jahren die Automobilberatung „Dabag“ führt. Jens Stein will der Jugend ein Forum geben, um sich zu präsentieren. „Wir sollten den Draht zu den jungen Leuten nicht verlieren“, sagt der junge Unternehmer.

Torsten Reipert Quelle: Morgner

Torsten Reipert (40) war nach dem Abitur am Hennigsdorfer Puschkin-Gymnasium zunächst bei der Bundeswehr Offiziersanwärter. Via Fernuni machte er seinen Diplom-Finanzwirt. Seit 20 Jahren arbeitet er beim Finanzdienstleister Tecis FDL AG als Regionalmanager. Torsten Reipert ist ebenfalls Initiator der Veranstaltung. „In der Schule geht es nie darum, wie man Businesspläne schreibt oder Firmengründungen vollzieht.“ Die Selbstständigkeit hätten junge Leute oft nicht auf dem Schirm. „Wir wollen dabei helfen, unternehmerisches Gedankengut bei den jungen Leuten herauszukitzeln“, so der Hennigsdorfer.

Die Jury für die Schule der Löwen. Es fehlt Torsten Reipert. Quelle: Enrico Kugler
Rico Rückstadt. Quelle: Enrico Kugler

Rico Rückstadt (44), lebt bei Rheinsberg. Nach dem Abitur machte er eine Lehre zum Kaufmann im Einzelhandel, arbeitete bei seinen Eltern in der Tankstelle in Hohen Neuendorf. Sein Feld heute sind Erneuerbare Energien. Mit seinem Unternehmen Energieinsel GmbH in Vehlefanz vermarktet er unter anderem Stromspeicher. Von der Veranstaltung erhofft sich Rückstadt, den eigenen Horizont zu erweitern. „Vielleicht treffen wir einen kleinen Einstein, wer weiß“.

Stefan Junge. Quelle: Enrico Kugler

Stefan Jung
e (31) aus Borgsdorf hat nach dem Wirtschaftsabitur in Halle (Saale) eine Ausbildung zum Industriekaufmann gemacht. 2007 hat er ein BWL-Studium begonnen und sich 2009 mit einem Geschäftspartner selbstständig gemacht, seit 2017 gibt es nun die Print Royal GmbH in Oranienburg. Unter anderem können dort Tassen oder Handyhüllen bedruckt werden. „Die Schule der Löwen ist sehr interessant, denn auch im Unternehmen setzen wir stark auf junge Leute.“ Er freut sich auf echte Zukunftsideen und viel Kreativität.

Angelina Winzler. Quelle: Enrico Kugler

Angelina Winzler (30) aus Oranienburg hat nach dem Abitur BWL studiert und zunächst in Berliner im Garten- und- Landschaftsbaubereich gearbeitet, bevor sie im Betrieb ihres Vaters angefangen hat. Die Winzler GmbH gibt es seit Anfang der 1950er-Jahre, die Spedition und der Baustoffhandel wurden vom Großvater gegründet. Von der Schule der Löwen erhofft sich die junge Oranienburgerin vor allem eine schöne Zeit für alle Teilnehmenden. „Auf dass wir alles etwas Positives daraus mitnehmen und tolle Ideen unterstützen können.“ Träume haben alle jungen Leute. „Es fehlt oft nur der Mut, das auszusprechen. Und leider auch das nötige Kapital.“

Florian Birkholz. Quelle: Enrico Kugler

Florian Birkholz (31) aus Oranienburg hat sich nach einer Lehre zum Zehntechniker und Jahren als Angestellter selbstständig gemacht. Seit 2016 gibt es das „Birkholz & Mohns Dentallabor“ in Oranienburg. „Mit der Schule der Löwen erhoffe ich mir, junge Menschen zur Selbstständigkeit zu motivieren“, sagt Birkholz. Vieles im direkten Umfeld sei von Selbstständigen erschaffen worden. „Wir wollen die jungen Menschen anregen, auch ihre Ideen umzusetzen“, sagt Florian Birkholz.

Erik Brandenburg. Quelle: Enrico Kugler

Erik Brandenburg (28) aus Nassenheide hat seine Lehre bei der Tischlerei Giese in Liebenwalde gemacht, wo er 2010 mit einer selbstgebauten Schubkarre zum besten Tischlergesellen des Landes Brandenburg wurde. Er machte seinen Meister und leitet seit 2016 seine eigene Tischlerei, direkt neben der Straßenmeisterei in Nassenheide mit fünf Mitarbeitern. Er wolle sehen, ob Jugendliche sich auch wieder für das Handwerk interessieren. „Man kann nicht nur als Manager einer Bank erfolgreich sein, sondern auch als Handwerker mit guten Ideen“, so Erik Brandenburg. Solche Jugendlichen wolle er bei der Schule der Löwen entdecken.

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